Hand-fuß-mund-krankheit: symptome, ansteckung & behandlung

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMD), auch bekannt als Hand-Fuß-Mund-Krankheit, ist eine häufige und hoch ansteckende virale Infektion, die vor allem kleine Kinder betrifft. Die Krankheit wird durch verschiedene Enteroviren verursacht, wobei Coxsackie-A-16-Viren am häufigsten vorkommen. Obwohl die meisten Fälle von HFMD mild verlaufen, kann sie bei einigen Personen, insbesondere bei immungeschwächten Personen, zu Komplikationen führen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Symptome, die Ansteckung, die Behandlung und die Vorbeugung von HFMD.

Inhaltsverzeichnis

Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Symptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit treten in der Regel drei bis zehn Tage nach der Infektion auf und halten bis zu sieben Tage an. Typische Anzeichen umfassen eine Kombination aus Fieber, Hautausschlag und Mundgeschwüren.

Fieber

Fieber ist oft das erste Anzeichen der Krankheit. Die Temperatur ist meist moderat, kann aber auch höher sein.

Hautausschlag

Ein bis zwei Tage nach dem Fieber treten an den Handflächen, Fußsohlen, manchmal auch am Gesäß und den Beinen kleine, rote Flecken auf, die sich zu Bläschen entwickeln können. Diese Bläschen sind oft schmerzhaft.

Mundgeschwüre

Ebenfalls ein bis zwei Tage nach dem Fieber entstehen auf der Zunge, dem Zahnfleisch, dem Gaumen und der Innenseite der Wangen kleine, rote Flecken oder Bläschen. Diese können sich zu schmerzhaften Geschwüren entwickeln. Die Mundgeschwüre werden oft begleitet von Halsschmerzen. Insgesamt können Essen, Trinken und Schlucken schmerzhaft sein.

Weitere Symptome

Erkrankte Kinder sind oft reizbar, appetitlos, müde und abgeschlagen. Durch die Bläschen und Hautirritationen schmerzen die Hände und Füße. Meist innerhalb von vier Wochen nach der Infektion verlieren manche Patientinnen und Patienten Finger- oder Zehennägel. Sie wachsen aber wieder nach.

Ansteckung der Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist hoch ansteckend. Sie verbreitet sich leicht von Person zu Person, besonders in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Spielgruppen. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Personen. Hier sind die häufigsten Übertragungswege:

  • Speichel und Nasensekret: Übertragung durch Küssen, Husten oder Niesen
  • Bläschenflüssigkeit: Kontakt mit der Flüssigkeit aus den Bläschen auf der Haut
  • Stuhl: Fäkal-orale Übertragung (also Erreger vom Kot in den Mund) besonders bei mangelnder Hygiene nach dem Toilettengang oder dem Wickeln; Viren können noch mehrere Wochen im Stuhl vorhanden sein, auch wenn die Symptome bereits abgeklungen sind
  • Kontaminierte Oberflächen und Gegenstände: Spielzeug, Handtücher, Türgriffe und andere gemeinsam genutzte Gegenstände

Höchste Ansteckungsgefahr besteht während der ersten Woche der Erkrankung. Auch wenn die Symptome abgeklungen sind, können die Viren noch mehrere Wochen im Stuhl vorhanden sein. Daher ist es wichtig, auch nach der Genesung gute Hygienemaßnahmen zu beachten, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Behandlung der Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird in der Regel nicht mit speziellen antiviralen Medikamenten behandelt, da sie meist mild verläuft und von selbst abheilt. Die Behandlung konzentriert sich auf das Lindern der Symptome. Hier sind die gängigen Maßnahmen:

Schmerz- und Fieberlinderung

Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen können helfen, Fieber und Schmerzen zu lindern. Sie sollten gemäß den Alters- und Dosierungsanweisungen der Ärztin oder des Arztes verabreicht werden. Auch Wadenwickel können helfen.

Flüssigkeitszufuhr

Es ist wichtig, dass vor allem Kinder ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, um eine Austrocknung zu vermeiden. Das gilt besonders, wenn sie aufgrund der Mundgeschwüre Schwierigkeiten beim Essen haben.

Mundpflege

Sanfte Mundspülungen oder spezielle, milde Mundspülungen können zur Linderung der Schmerzen beitragen. Auch kühlende Getränke und Eis am Stiel können helfen, die Schmerzen im Mund zu lindern.

Ernährung

Saure und scharfe Lebensmitteln sollten gemieden werden, da sie die Mundgeschwüre zusätzlich reizen können. Breie, Joghurt und Suppen sind oft leichter zu essen und weniger schmerzhaft für den Mund.

Vorbeugung der Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern und die Heilung zu unterstützen, sollten einige Hygienemaßnahmen beachtet werden. Wichtig ist vor allem regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife, besonders nach dem Toilettengang, dem Wickeln und vor dem Essen. Oberflächen und Gegenstände, die häufig berührt werden, sollten gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Enge Kontakte zu Erkrankten sind nach Möglichkeit zu vermeiden, insbesondere während der akuten Phase der Krankheit.

Wann braucht man ärztliche Hilfe?

In den meisten Fällen heilt die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ohne Komplikationen ab. Dennoch sollten Eltern und Betroffene in den folgenden Fällen ärztlichen Rat einholen:

  • Hohes Fieber oder Fieber, das länger als ein paar Tage anhält
  • So starke Schmerzen im Mund, dass das Trinken und Essen verweigert wird
  • Anzeichen von Komplikationen wie zum Beispiel starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit

Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Kind oder sich selbst machen, zögern Sie nicht, einen Arzt aufzusuchen.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange ist man ansteckend bei Hand-Fuß-Mund-Krankheit?

Die Ansteckungsgefahr ist am höchsten während der ersten Woche der Krankheit. Allerdings können die Viren noch mehrere Wochen im Stuhl vorhanden sein, auch wenn die Symptome abgeklungen sind. Daher ist es wichtig, auch nach der Genesung gute Hygienemaßnahmen zu beachten.

Ist Hand-Fuß-Mund-Krankheit gefährlich?

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit verläuft in den meisten Fällen mild und heilt von selbst ab. Bei einigen Personen, insbesondere bei immungeschwächten Personen, kann es jedoch zu Komplikationen kommen. Wenn Sie sich Sorgen machen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Gibt es eine Impfung gegen Hand-Fuß-Mund-Krankheit?

Es gibt keine spezifische Impfung gegen Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Allerdings kann die Impfung gegen Polio, die in Deutschland für Säuglinge und Kleinkinder empfohlen wird, vor einigen der Viren schützen, die die Krankheit verursachen.

Wie kann ich mein Kind vor Hand-Fuß-Mund-Krankheit schützen?

Die besten Möglichkeiten, um Ihr Kind vor Hand-Fuß-Mund-Krankheit zu schützen, sind:

  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife
  • Desinfizieren von Oberflächen und Gegenständen, die häufig berührt werden
  • Engen Kontakt zu Erkrankten vermeiden

Was kann ich tun, wenn mein Kind Hand-Fuß-Mund-Krankheit hat?

Wenn Ihr Kind Hand-Fuß-Mund-Krankheit hat, sollten Sie:

  • Fieber und Schmerzen mit Medikamenten wie Paracetamol oder Ibuprofen lindern
  • Sorgfältig auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
  • Sanfte Mundspülungen oder milde Mundspülungen verwenden, um die Schmerzen im Mund zu lindern
  • Saure und scharfe Lebensmittel vermeiden
  • Engen Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen vermeiden, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern

Wenn Sie sich Sorgen machen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Zusammenfassung

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine häufige und hoch ansteckende virale Infektion, die vor allem kleine Kinder betrifft. Die Krankheit verläuft in den meisten Fällen mild und heilt von selbst ab. Die Behandlung konzentriert sich auf das Lindern der Symptome. Wichtig ist eine gute Hygiene, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Kind oder sich selbst machen, zögern Sie nicht, einen Arzt aufzusuchen.

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