Äußere wendung: risiken, vorteile & alternativen

Die Geburt eines Kindes ist ein Wunder, aber der Weg dorthin kann manchmal mit Herausforderungen verbunden sein. Eine dieser Herausforderungen ist die äußere Wendung, ein Verfahren, das durchgeführt werden kann, wenn sich das Baby in der falschen Position im Mutterleib befindet. In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit der äußeren Wendung befassen, einschließlich ihrer Vorteile, Risiken, Voraussetzungen und Alternativen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Äußere Wendung?

Eine äußere Wendung ist ein Verfahren, bei dem ein Arzt oder eine Hebamme die Position des Babys im Mutterleib durch manuelles Drehen von außen versucht zu verändern. Dies geschieht in der Regel in den letzten Wochen der Schwangerschaft, wenn das Baby in einer Steißlage liegt, d.h. Mit den Füßen oder dem Gesäß zuerst.

Die äußere Wendung wird durchgeführt, um die Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Geburt zu erhöhen. Wenn das Baby in Steißlage liegt, ist es für die Mutter schwieriger, das Baby natürlich zu gebären, und es besteht ein erhöhtes Risiko für Komplikationen.

Wer kann eine Äußere Wendung durchführen?

Eine äußere Wendung wird in der Regel von einem Arzt oder einer Hebamme mit Erfahrung in Geburtshilfe durchgeführt. Die Entscheidung, ob eine äußere Wendung durchgeführt werden soll, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter:

  • Die Position des Babys
  • Die Schwangerschaftswoche
  • Die Gesundheit der Mutter und des Babys
  • Die Vorgeschichte der Mutter

Vorteile einer Äußeren Wendung

Die äußere Wendung kann mehrere Vorteile bieten, darunter:

  • Erhöhte Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Geburt: Die äußere Wendung kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass das Baby in Kopfposition liegt und eine natürliche Geburt möglich ist.
  • Vermeidung eines Kaiserschnitts: Wenn die äußere Wendung erfolgreich ist, kann ein Kaiserschnitt vermieden werden.
  • Geringeres Risiko für Komplikationen: Eine natürliche Geburt birgt in der Regel ein geringeres Risiko für Komplikationen als ein Kaiserschnitt.

Risiken einer Äußeren Wendung

Wie bei jedem medizinischen Eingriff birgt auch die äußere Wendung bestimmte Risiken. Zu den häufigsten Risiken gehören:

  • Nabelschnurvorfall: Dies ist eine lebensbedrohliche Situation, die auftritt, wenn die Nabelschnur vor dem Baby aus der Gebärmutter herausragt.
  • Plazentaablösung: Dies ist eine Situation, in der sich die Plazenta von der Gebärmutterwand löst.
  • Herzschlagänderungen beim Baby: Die äußere Wendung kann zu Herzschlagänderungen beim Baby führen.
  • Vorzeitige Wehen: Die äußere Wendung kann zu vorzeitigen Wehen führen.
  • Geburtsverletzungen: In seltenen Fällen kann die äußere Wendung zu Geburtsverletzungen bei der Mutter oder dem Baby führen.

Voraussetzungen für eine Äußere Wendung

Nicht alle Schwangeren sind für eine äußere Wendung geeignet. Es gibt bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, bevor ein Arzt eine äußere Wendung in Betracht zieht. Zu diesen Voraussetzungen gehören:

  • Schwangerschaftswoche: Die äußere Wendung wird in der Regel zwischen der 3und 3Schwangerschaftswoche durchgeführt.
  • Position des Babys: Das Baby muss in Steißlage liegen, aber nicht in einer Beckenendlage.
  • Muttermund: Der Muttermund darf nicht geöffnet sein.
  • Fruchtblase: Die Fruchtblase muss intakt sein.
  • Gesundheit der Mutter und des Babys: Die Mutter und das Baby müssen gesund sein, ohne Komplikationen.

Alternativen zur Äußeren Wendung

Wenn eine äußere Wendung nicht möglich oder nicht gewünscht ist, gibt es andere Optionen, die zur Verfügung stehen. Zu diesen Optionen gehören:

  • Kaiserschnitt: Ein Kaiserschnitt ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das Baby durch einen Schnitt im Bauch und in der Gebärmutter entnommen wird.
  • Vaginale Steißlagegeburt: Eine vaginale Steißlagegeburt ist möglich, aber sie birgt ein höheres Risiko für Komplikationen.
  • Abwarten und Beobachten: In einigen Fällen kann das Baby sich von selbst in Kopfposition drehen.

Häufig gestellte Fragen zur Äußeren Wendung

Wie wird eine Äußere Wendung durchgeführt?

Die äußere Wendung wird in der Regel im Krankenhaus durchgeführt. Die Mutter liegt auf dem Rücken, während der Arzt oder die Hebamme sanften Druck auf den Bauch der Mutter ausübt, um das Baby in Kopfposition zu drehen. Die Prozedur kann zwischen 15 und 30 Minuten dauern.

Tut die Äußere Wendung weh?

Die äußere Wendung kann schmerzhaft sein, aber die meisten Frauen beschreiben sie als leichte bis mittelschwere Schmerzen. Sie erhalten in der Regel Schmerzmittel, um die Schmerzen zu lindern.

Wie hoch ist die Erfolgsrate der Äußeren Wendung?

Die Erfolgsrate der äußeren Wendung liegt zwischen 50% und 70%.

Was sind die Risiken einer Äußeren Wendung?

Die Risiken einer äußeren Wendung wurden bereits im vorherigen Abschnitt erläutert.

geburt äußere wendung - Was spricht gegen äußere Wendung

Wer sollte sich für eine Äußere Wendung entscheiden?

Die Entscheidung, ob eine äußere Wendung durchgeführt werden soll, sollte in Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme getroffen werden. Es ist wichtig, die Vorteile und Risiken abzuwägen und die beste Entscheidung für Sie und Ihr Baby zu treffen.

Fazit

Die äußere Wendung ist ein Verfahren, das in bestimmten Fällen durchgeführt werden kann, um die Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Geburt zu erhöhen. Es ist wichtig, die Vorteile und Risiken der äußeren Wendung abzuwägen und die beste Entscheidung für Sie und Ihr Baby zu treffen.

Wenn Sie sich für eine äußere Wendung interessieren, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme. Sie können Ihnen weitere Informationen geben und Ihnen helfen, die beste Entscheidung für Ihre Situation zu treffen.

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