Eine Gehirnerschütterung ist eine milde Form einer traumatischen Hirnverletzung, die durch einen Schlag auf den Kopf oder einen starken Stoß verursacht wird. Sie kann zu einer Reihe von Symptomen führen, darunter Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Gedächtnisverlust und Konzentrationsschwierigkeiten. In den meisten Fällen verschwinden die Symptome einer Gehirnerschütterung innerhalb weniger Tage oder Wochen. Es gibt jedoch einige Dinge, die Sie tun können, um die Heilung zu beschleunigen und die Symptome zu lindern.
- Ruhe und Erholung
- Medikamente
- Hausmittel
- Kompressen
- Nackenkompressen
- Pfefferminzöl, Lavendelöl
- Senfmehl-Fussbad
- Kneipp Kalt abduschen lohnt sich Die Kraft des kalten Wassers
- Akupressur
- Schwarzer Kaffee mit Zitronensaft
- Baldrian Baldrian, Hopfen & Co. Diese Heilpflanzen versprechen Linderung, Melisse, Ingwer, Rosmarin und Schlüsselblume
- Mutterkraut
- Pflanzliche Mittel
- Warmes Entspannungsbad
- Wann zum Arzt?
- Zusammenfassung
Ruhe und Erholung
Das Wichtigste nach einer Gehirnerschütterung ist Ruhe und Erholung. Vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten, die Ihr Gehirn belasten können. Das bedeutet, dass Sie sich von körperlicher Aktivität, geistiger Arbeit und dem Gebrauch von elektronischen Geräten wie Smartphones, Computern und Fernsehern zurückziehen sollten.
Konzentrieren Sie sich darauf, Ihren Körper zu entspannen und zu regenerieren. Nehmen Sie sich Zeit zum Schlafen, lesen Sie ein Buch oder hören Sie beruhigende Musik.
Medikamente
In einigen Fällen können Medikamente helfen, die Symptome einer Gehirnerschütterung zu lindern. Dazu gehören Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen, die Kopfschmerzen und andere Schmerzen lindern können. Bei Übelkeit und Erbrechen kann ein Arzt ein Antiemetikum verschreiben.
Es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie irgendwelche Medikamente einnehmen, da einige Medikamente mit anderen Medikamenten interagieren oder für Personen mit bestimmten Erkrankungen nicht geeignet sind.
Hausmittel
Neben Ruhe und Medikamenten gibt es auch einige Hausmittel, die bei einer Gehirnerschütterung helfen können. Diese beinhalten:
Kompressen
Legen Sie eine Kompresse auf Stirn, Schläfen oder Nacken, je nach Belieben. Ob Kälte oder Wärme besser tut, ist bei Kopfschmerzen individuell unterschiedlich.
Kälte kann helfen, Schwellungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Legen Sie einen Eisbeutel oder eine kalte Kompresse für 15-20 Minuten auf die betroffene Stelle. Wiederholen Sie dies mehrmals täglich.
Wärme kann helfen, Verspannungen in den Muskeln zu lösen und Schmerzen zu lindern. Legen Sie eine warme Kompresse oder ein Heizkissen für 15-20 Minuten auf die betroffene Stelle. Wiederholen Sie dies mehrmals täglich.
Nackenkompressen
Mit Zwiebeln (heiß) oder Meerrettich (zimmerwarm) sind Nackenkompressen ein altbewährtes Hausmittel gegen Kopfweh. Meerrettich gehört wie Senf zu den Pflanzen mit starker Reizwirkung, er wird nur ganz kurz aufgelegt. Sie können die geriebene Wurzel oder Meerrettichsalbe aus der Apotheke verwenden. Beachten Sie die besonderen Sicherheitshinweise zu hautreizenden Anwendungen.
Pfefferminzöl, Lavendelöl
Die Wirkung von Pfefferminze bei Kopfschmerzen ist wissenschaftlich belegt und soll laut Forschern der Universität Kiel gängigen Schmerzmitteln ebenbürtig sein. Stirn und Schläfen mit 2 – 3 Tropfen reinem ätherischem Öl der Pfefferminze (100 %ig) einmassieren. Achtung: Das Öl sollte dabei nicht in die Augen kommen. Und wenden Sie das Öl nie bei Babys oder Kleinkindern im Gesicht an! Als Alternative, besonders wenn Sie gleichzeitig homöopathische Heilmittel einnehmen, eignet sich auch ätherisches Lavendelöl.
Senfmehl-Fussbad
Baden Sie die Füsse in schwarzem Senfmehl. Dazu verrührt man 20 Gramm Senfmehl (erhältlich in Apotheken) in mindestens 6 Litern Wasser (38 Grad warm). Das ganze in einen Eimer füllen und die Füsse und Unterschenkel bis unters Knie während maximal 15 Minuten ins Fussbad eintauchen. Nach dem Bad die Beine gut mit Wasser abwaschen, die Haut trocken reiben und mit einer Bodylotion eincremen. Danach sollte man eine halbe Stunde zugedeckt ausruhen. Da das Senfmehl-Fussbad reizend ist, darf es bei empfindlicher oder verletzter Haut, Krampfadern, Sensibilitätsstörungen und bei Kindern und desorientierten Personen nicht angewendet werden.
Kneipp Kalt abduschen lohnt sich Die Kraft des kalten Wassers
Kalte Wadenwickel, kalte Güsse, Arm- oder Fussbäder, wechselwarme Fussbäder und andere Wasseranwendungen trainieren das Gefässsystem und können langfristig die Anfälligkeit für Kopfschmerzen verringern.
Akupressur
Sie drücken bestimmte Punkte auf Energieleitbahnen. Am besten lassen Sie sich von einer Fachperson zeigen, wie Sie drücken sollen Akupressur Gut gedrückt ist halb geheilt und welche Punkte für Ihr Kopfweh geeignet sind. Regelmässig angewendet, kann Akupressur auch helfen, die Häufigkeit zu verringern.
Schwarzer Kaffee mit Zitronensaft
Das Getränk hat sich bei Kopfwehgeplagten als Sofortmittel bewährt. Allerdings steht erheblicher Kaffeekonsum respektive eine Reduktion der täglichen Kaffeemenge auch im Verdacht, Kopfschmerzen auszulösen. Bei häufigen Kopfschmerzen lohnt sich deshalb der Versuch, den Kaffeekonsum allmählich zu reduzieren.
Baldrian Baldrian, Hopfen & Co. Diese Heilpflanzen versprechen Linderung, Melisse, Ingwer, Rosmarin und Schlüsselblume
Tees aus diesen Pflanzen lindern Kopfschmerzen. Ingwertee können Sie kaufen oder selbst zubereiten: Schälen und reiben Sie ein Stück frische Wurzel, übergiessen Sie das Geriebene mit kochend heissem Wasser, lassen Sie den Tee 15 Minuten lang ziehen und sieben Sie dann die Pflanzenteile ab.
Mutterkraut
Innerlich angewendet – als Kapseln oder als Tee –, hilft das Kraut dieser alten, fast vergessenen Heilpflanze, die ganz ähnlich wie die Kamille aussieht, gegen Kopfschmerzen. Dosierung gemäss Empfehlung von Drogistin oder Apothekerin.
Pflanzliche Mittel
Zehnprozentiges Pfefferminzöl auf Stirn oder Schläfe geben; verspannte Muskeln mit ätherischem Öl (zum Beispiel Fichtennadel) einreiben; bei Migräne Capsaicintropfen (Wirkstoff aus Paprika) in das Nasenloch auf der Seite des Kopfschmerzes geben.
Warmes Entspannungsbad
Bei Wetterfühligkeit ist ein Badezusatz aus Rosmarin, Lavendel und Kamille günstig (nicht am Abend – Rosmarin regt an!).
Wann zum Arzt?
In den meisten Fällen verschwinden die Symptome einer Gehirnerschütterung innerhalb weniger Tage oder Wochen. Wenn Sie jedoch eines der folgenden Symptome bemerken, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen:
- Verschlechterung der Symptome
- Anhaltende Kopfschmerzen, die nicht mit Schmerzmitteln gelindert werden können
- Erbrechen
- Verwirrung oder Desorientierung
- Sehstörungen
- Schwierigkeiten beim Sprechen
- Lähmung oder Taubheit
- Bewusstlosigkeit
Diese Symptome können auf eine schwerwiegendere Verletzung hindeuten, die eine sofortige medizinische Behandlung erfordert.
Was sind die Ursachen für eine Gehirnerschütterung?
Eine Gehirnerschütterung wird durch einen Schlag auf den Kopf oder einen starken Stoß verursacht. Häufige Ursachen sind:
- Stürze
- Autounfälle
- Sportverletzungen
- Schläge
- Angriffe
Wie lange dauert es, bis sich eine Gehirnerschütterung erholt?
Die meisten Menschen erholen sich innerhalb weniger Tage oder Wochen von einer Gehirnerschütterung. Es kann jedoch mehrere Monate dauern, bis alle Symptome verschwunden sind. Einige Menschen leiden unter anhaltenden Symptomen, die als Post-Concussion-Syndrom bezeichnet werden.
Kann man eine Gehirnerschütterung vorbeugen?
Es gibt einige Dinge, die Sie tun können, um das Risiko einer Gehirnerschütterung zu verringern, wie zum Beispiel:
- Tragen Sie einen Helm beim Fahrradfahren, Skifahren oder anderen Sportarten, die ein Risiko für Kopfverletzungen bergen.
- Seien Sie vorsichtig bei Aktivitäten, die zu Stürzen führen können.
- Verwenden Sie Sicherheitsgurte im Auto.
- Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum, da dies das Risiko für Stürze erhöht.
Was ist das Post-Concussion-Syndrom?
Das Post-Concussion-Syndrom ist eine Erkrankung, die auftritt, wenn die Symptome einer Gehirnerschütterung länger als drei Monate anhalten. Die Symptome können Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme, Reizbarkeit und Schlafstörungen umfassen.
Zusammenfassung
Eine Gehirnerschütterung ist eine milde Form einer traumatischen Hirnverletzung, die durch einen Schlag auf den Kopf oder einen starken Stoß verursacht wird. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb weniger Tage oder Wochen von einer Gehirnerschütterung. Es gibt jedoch einige Dinge, die Sie tun können, um die Heilung zu beschleunigen und die Symptome zu lindern, wie zum Beispiel Ruhe, Medikamente und Hausmittel. Wenn Sie jedoch eines der oben genannten Symptome bemerken, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.
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