Spina bifida ist ein Geburtsfehler, der auftritt, wenn sich das Rückenmark während der Schwangerschaft nicht vollständig schließt. Dies kann zu einer Vielzahl von Problemen führen, wie z. B. Lähmungen, Blasen- und Darmstörungen und Hydrozephalus. In den meisten Fällen wird Spina bifida nach der Geburt operiert. Die Operation wird durchgeführt, um das Rückenmark zu schützen und die Funktionsfähigkeit des Körpers zu verbessern.
- Was ist Spina Bifida?
- Ursachen für Spina Bifida
- Symptome von Spina Bifida
- Diagnose von Spina Bifida
- Spina Bifida Operation nach der Geburt
- Rehabilitation nach der Operation
- Langfristige Auswirkungen von Spina Bifida
-
- Wie kann ich das Risiko von Spina bifida reduzieren?
- Was passiert, wenn mein Kind mit Spina bifida geboren wird?
- Wie lange dauert die Rehabilitation nach der Operation bei Spina bifida?
- Kann mein Kind mit Spina bifida ein normales Leben führen?
- Wo kann ich weitere Informationen über Spina bifida erhalten?
- Fazit
Was ist Spina Bifida?
Spina bifida ist ein Geburtsfehler, der auftritt, wenn sich das Rückenmark während der Schwangerschaft nicht vollständig schließt. Das Rückenmark ist ein Bündel von Nerven, das vom Gehirn bis zum unteren Rücken verläuft und Signale zwischen dem Gehirn und dem Rest des Körpers überträgt. Wenn sich das Rückenmark nicht vollständig schließt, kann dies zu einer Vielzahl von Problemen führen, wie z. B. Lähmungen, Blasen- und Darmstörungen und Hydrozephalus.
Es gibt verschiedene Arten von Spina bifida, aber die häufigste Form ist die Myelomeningocele. Bei dieser Form tritt das Rückenmark durch eine Öffnung im Rückenmark heraus. Die Myelomeningocele ist die schwerste Form der Spina bifida und führt in der Regel zu den schwerwiegendsten Problemen.
Ursachen für Spina Bifida
Die genaue Ursache von Spina bifida ist nicht bekannt, aber es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen und Umweltfaktoren eine Rolle spielt.
- Genetische Faktoren: Einige Studien haben gezeigt, dass Spina bifida in Familien gehäuft auftritt. Dies deutet darauf hin, dass Gene eine Rolle bei der Entwicklung von Spina bifida spielen können.
- Umweltfaktoren: Es wird auch angenommen, dass bestimmte Umweltfaktoren, wie z. B. Ein Mangel an Folsäure während der Schwangerschaft, das Risiko von Spina bifida erhöhen können.
Symptome von Spina Bifida
Die Symptome von Spina bifida können je nach Schweregrad des Defekts variieren. Einige Menschen mit Spina bifida haben nur leichte Symptome, während andere schwerwiegendere Probleme haben.
Zu den häufigsten Symptomen von Spina bifida gehören:

- Lähmungen: Lähmungen treten auf, wenn das Rückenmark beschädigt ist und Signale nicht mehr richtig an den Rest des Körpers übertragen werden können.
- Blasen- und Darmstörungen: Blasen- und Darmstörungen treten auf, wenn die Nerven, die die Blase und den Darm kontrollieren, beschädigt sind.
- Hydrozephalus: Hydrozephalus ist eine Ansammlung von Flüssigkeit im Gehirn. Dies kann zu Kopfschmerzen, Erbrechen und Krampfanfällen führen.
- Chiari-II-Missbildung: Eine Chiari-II-Missbildung ist ein Geburtsfehler, bei dem das Kleinhirn, der Teil des Gehirns, der für die Koordination und das Gleichgewicht verantwortlich ist, durch eine Öffnung im Schädel in den Rückenmarkskanal gedrückt wird.
Diagnose von Spina Bifida
Spina bifida kann während der Schwangerschaft mit einem Ultraschall untersucht werden. Wenn ein Ultraschall eine Spina bifida aufzeigt, kann eine weitere Untersuchung mit einem Magenspiegel durchgeführt werden.
Spina Bifida Operation nach der Geburt
Die Operation bei Spina bifida wird in der Regel in den ersten Tagen oder Wochen nach der Geburt durchgeführt. Die Operation dient dazu, das Rückenmark zu schützen und die Funktionsfähigkeit des Körpers zu verbessern.

Die Operation beinhaltet in der Regel:
- Verschluss der Öffnung im Rückenmark: Die Öffnung im Rückenmark wird mit Haut und Gewebe verschlossen.
- Reparatur des Rückenmarks: Das Rückenmark wird so weit wie möglich repariert.
- Entfernung von überschüssigem Gewebe: Überschüssiges Gewebe, das sich um das Rückenmark gebildet hat, wird entfernt.
Die Operation bei Spina bifida ist ein komplexer Eingriff, der mit Risiken verbunden ist. Einige der möglichen Risiken sind:
- Infektion: Wie bei jeder Operation besteht das Risiko einer Infektion.
- Blutung: Es besteht das Risiko einer Blutung während der Operation.
- Nervenschäden: Es besteht das Risiko, dass die Nerven während der Operation beschädigt werden.
Rehabilitation nach der Operation
Nach der Operation benötigt das Kind eine Rehabilitation, um sich von der Operation zu erholen und die bestmögliche Funktionsfähigkeit zu erlangen. Die Rehabilitation umfasst in der Regel:
- Physiotherapie: Physiotherapie hilft dem Kind, die Muskeln zu stärken und die Bewegung wiederzuerlangen.
- Ergotherapie: Ergotherapie hilft dem Kind, die täglichen Aktivitäten zu erlernen, wie z. B. Anziehen, Essen und Schreiben.
- Logopädie: Logopädie hilft dem Kind, Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln.
Langfristige Auswirkungen von Spina Bifida
Die langfristigen Auswirkungen von Spina bifida können je nach Schweregrad des Defekts und der Behandlung variieren. Einige Menschen mit Spina bifida haben nur geringe Auswirkungen auf ihr Leben, während andere schwerwiegendere Probleme haben.
Zu den möglichen langfristigen Auswirkungen von Spina bifida gehören:
- Lähmungen: Lähmungen können dauerhaft sein und die Mobilität des Kindes beeinträchtigen.
- Blasen- und Darmstörungen: Blasen- und Darmstörungen können dauerhaft sein und die Lebensqualität des Kindes beeinträchtigen.
- Hydrozephalus: Hydrozephalus kann dauerhaft sein und zu kognitiven Problemen, Krampfanfällen und anderen Problemen führen.
- Chiari-II-Missbildung: Eine Chiari-II-Missbildung kann dauerhaft sein und zu Kopfschmerzen, Schwindel und anderen Problemen führen.
Wie kann ich das Risiko von Spina bifida reduzieren?
Das Risiko von Spina bifida kann durch die Einnahme von Folsäure während der Schwangerschaft reduziert werden. Folsäure ist ein B-Vitamin, das für die Entwicklung des Rückenmarks wichtig ist. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt allen Frauen im gebärfähigen Alter, täglich 400 Mikrogramm Folsäure einzunehmen.
Was passiert, wenn mein Kind mit Spina bifida geboren wird?
Wenn Ihr Kind mit Spina bifida geboren wird, wird es von einem Team von Spezialisten betreut, einschließlich Kinderärzten, Neurochirurgen, Orthopäden und Physiotherapeuten. Das Team wird mit Ihnen zusammenarbeiten, um die bestmögliche Behandlung für Ihr Kind zu finden.
Wie lange dauert die Rehabilitation nach der Operation bei Spina bifida?
Die Rehabilitationszeit nach der Operation bei Spina bifida variiert je nach Schweregrad des Defekts und der Behandlung. In der Regel dauert die Rehabilitation mehrere Monate.
Kann mein Kind mit Spina bifida ein normales Leben führen?
Ja, viele Menschen mit Spina bifida können ein normales Leben führen. Mit der richtigen Behandlung und Rehabilitation können die meisten Menschen mit Spina bifida ein erfülltes und unabhängiges Leben führen.
Wo kann ich weitere Informationen über Spina bifida erhalten?
Weitere Informationen über Spina bifida erhalten Sie von Ihrem Arzt oder von der Deutschen Gesellschaft für Spina bifida e.V.
Fazit
Spina bifida ist ein komplexer Geburtsfehler, der zu einer Vielzahl von Problemen führen kann. Die Operation bei Spina bifida ist ein komplexer Eingriff, der mit Risiken verbunden ist. Aber mit der richtigen Behandlung und Rehabilitation können die meisten Menschen mit Spina bifida ein erfülltes und unabhängiges Leben führen.
Wenn Sie andere Artikel kennenlernen möchten, die Spina bifida operation: infos für eltern ähneln, können Sie die Kategorie Spina bifida besuchen.
