Röteln in der schwangerschaft: risiken & schutz

Die Röteln, auch bekannt als Deutsche Masern, sind eine durch ein Virus verursachte Krankheit, die bei Erwachsenen meist nur leichte Symptome verursacht. Für schwangere Frauen kann eine Röteln-Infektion jedoch schwere Folgen für das ungeborene Kind haben. Daher ist es wichtig, sich über die Risiken einer Röteln-Infektion in der Schwangerschaft zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Inhaltsverzeichnis

Die Gefahren der Röteln in der Schwangerschaft

Eine Röteln-Infektion in der Schwangerschaft kann zu schweren Fehlbildungen beim ungeborenen Kind führen. Die Schwere der Folgen hängt dabei vom Zeitpunkt der Infektion ab. Je früher die Infektion auftritt, desto höher ist das Risiko für das Kind. Zu den möglichen Folgen einer Röteln-Infektion in der Schwangerschaft gehören:

  • Herzfehler
  • Gehirnschäden
  • Hörstörungen
  • Sehstörungen
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Frühgeburt
  • Totgeburt

In seltenen Fällen kann eine Röteln-Infektion in der Schwangerschaft auch zu einer Röteln-Embryopathie führen. Diese Erkrankung ist durch eine Kombination von Fehlbildungen gekennzeichnet, die das Herz, das Gehirn, die Augen und die Ohren betreffen. In den meisten Fällen ist eine Röteln-Embryopathie tödlich.

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Wie man sich vor Röteln in der Schwangerschaft schützen kann

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich vor einer Röteln-Infektion in der Schwangerschaft zu schützen:

Impfung

Die effektivste Methode, um sich vor Röteln zu schützen, ist die Impfung. Die Röteln-Impfung ist Teil des Standardimpfschemas für Kinder und sollte daher in der Kindheit durchgeführt werden. Wenn eine Frau vor der Schwangerschaft nicht gegen Röteln geimpft wurde, sollte sie sich so schnell wie möglich impfen lassen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Impfung nicht während der Schwangerschaft erfolgen darf.

Vorsichtsmaßnahmen bei Kontakt mit Röteln-Kranken

Wenn Sie Kontakt mit einer Person haben, die an Röteln erkrankt ist, sollten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen treffen:

  • Vermeiden Sie engen Kontakt mit der Person.
  • Waschen Sie sich häufig die Hände.
  • Desinfizieren Sie Oberflächen, die von der Person berührt wurden.
  • Tragen Sie eine Maske.

Wenn Sie schwanger sind und Kontakt mit einer Person hatten, die an Röteln erkrankt ist, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen.

Bluttest

Ein Bluttest kann feststellen, ob Sie gegen Röteln immun sind. Wenn Sie nicht immun sind, kann Ihr Arzt Ihnen eine Impfung empfehlen. Es ist wichtig, dass Sie einen Bluttest machen lassen, bevor Sie schwanger werden.

Häufige Fragen zu Röteln in der Schwangerschaft

Was sind die Symptome von Röteln?

Die Symptome von Röteln sind in der Regel mild und ähneln denen einer Erkältung. Zu den Symptomen gehören:

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Husten
  • Ausschlag
  • Geschwollene Lymphknoten

Der Ausschlag ist charakteristisch für Röteln und erscheint in der Regel am Gesicht und breitet sich dann auf den Körper aus. Die Symptome können jedoch auch sehr mild oder gar nicht vorhanden sein.

Wie lange sind Röteln ansteckend?

Röteln sind am meisten ansteckend in den Tagen vor dem Ausschlag und bis zu sieben Tage danach. Die Krankheit ist jedoch auch in den Wochen vor dem Ausschlag ansteckend.

Wie wird Röteln diagnostiziert?

Röteln werden in der Regel durch einen Bluttest diagnostiziert. Der Test kann feststellen, ob Sie Antikörper gegen das Röteln-Virus haben. Wenn Sie schwanger sind und an Röteln erkrankt sind, wird Ihr Arzt auch einen Bluttest bei Ihrem ungeborenen Kind durchführen, um festzustellen, ob es infiziert ist.

Gibt es eine Behandlung für Röteln?

Es gibt keine spezifische Behandlung für Röteln. Die Symptome klingen in der Regel von selbst ab. Wenn Sie schwanger sind und an Röteln erkrankt sind, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise Medikamente verschreiben, um die Symptome zu lindern. Es ist wichtig, dass Sie sich während der Schwangerschaft gut ausruhen und viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

Kann ich Röteln von meinem ungeborenen Kind bekommen?

Nein, Sie können Röteln nicht von Ihrem ungeborenen Kind bekommen. Röteln werden durch das Röteln-Virus übertragen, das durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen wird. Das Virus kann nicht durch die Plazenta zum Kind gelangen.

Zusammenfassung

Eine Röteln-Infektion in der Schwangerschaft kann schwere Folgen für das ungeborene Kind haben. Es ist daher wichtig, sich vor einer Röteln-Infektion zu schützen. Die effektivste Methode, um sich vor Röteln zu schützen, ist die Impfung. Wenn Sie schwanger sind oder planen, schwanger zu werden, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt über die Risiken einer Röteln-Infektion informieren und sich gegebenenfalls impfen lassen. Es ist wichtig, dass Sie sich über die Symptome von Röteln informieren und bei Kontakt mit einer Person, die an Röteln erkrankt ist, Vorsichtsmaßnahmen treffen. Wenn Sie schwanger sind und Kontakt mit einer Person hatten, die an Röteln erkrankt ist, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen.

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