Röteln bei erwachsenen: symptome, risiken & schutz

Röteln, auch bekannt als deutsche masern, sind eine durch das Rötelnvirus verursachte Virusinfektion. Während die Krankheit bei Kindern meist harmlos verläuft, kann sie bei Erwachsenen schwerwiegende Folgen haben. Besonders gefährlich sind Röteln für Schwangere, da sie zu Fehlgeburten oder schweren Geburtsfehlern beim ungeborenen Kind führen können.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Röteln?

Röteln werden durch das Rötelnvirus (Rubellavirus) verursacht. Das Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, d.h. Durch Husten, Niesen oder Sprechen. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt etwa 14 bis 21 Tage.

Symptome von Röteln bei Erwachsenen

Die Symptome von Röteln sind bei Erwachsenen oft weniger ausgeprägt als bei Kindern. Oftmals verläuft die Krankheit sogar unbemerkt. Typische Symptome sind:

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Geschwollene Lymphknoten (besonders am Hinterkopf und Nacken)
  • Hautausschlag: Ein charakteristisches Merkmal der Röteln ist der Hautausschlag, der sich zunächst an Gesicht und Hals zeigt und sich dann auf den ganzen Körper ausbreitet. Der Ausschlag ist meist fleckig-rot und juckt leicht.
  • Gelenkschmerzen: Bei Erwachsenen können Röteln auch Gelenkschmerzen verursachen, die vor allem die Hände und Füße betreffen. Diese Schmerzen können mehrere Wochen anhalten.

Die Symptome klingen in der Regel nach wenigen Tagen von selbst ab. Es gibt aber auch Fälle, bei denen die Krankheit länger anhält oder zu Komplikationen führt.

Risiken von Röteln bei Erwachsenen

Röteln können bei Erwachsenen zu folgenden Komplikationen führen:

  • Arthritis: Röteln können eine vorübergehende Arthritis verursachen, die die Gelenke entzündet und schmerzt.
  • Enzephalitis: In seltenen Fällen kann das Rötelnvirus das Gehirn angreifen und eine Enzephalitis (Gehirnhautentzündung) auslösen.
  • Thrombozytopenie: Röteln können eine Thrombozytopenie, also eine Verminderung der Blutplättchen im Blut, verursachen. Dies kann zu Blutungen führen.
  • Schwangerschaftskomplikationen: Röteln sind besonders gefährlich für Schwangere. Eine Infektion während der Schwangerschaft kann zu Fehlgeburten, Totgeburten oder schweren Geburtsfehlern beim Kind führen. Zu diesen Fehlbildungen zählen z. B. Herzfehler, Taubheit, Blindheit und geistige Behinderung.

Diagnose von Röteln

Um Röteln zu diagnostizieren, wird in der Regel ein Bluttest durchgeführt. Dieser Test kann Antikörper gegen das Rötelnvirus nachweisen. Ein positiver Test bedeutet, dass die Person in der Vergangenheit eine Röteln-Infektion hatte oder gegen das Virus geimpft wurde.

Behandlung von Röteln

Es gibt keine spezifische Behandlung für Röteln. Die Krankheit verläuft in der Regel von selbst ab. Um die Symptome zu lindern, können Schmerzmittel wie Paracetamol eingenommen werden.

Schutz vor Röteln

Der beste Schutz vor Röteln ist die Impfung. Die Rötelnimpfung ist Teil des Standardimpfschemas für Kinder und wird in der Regel im Alter von 11 Monaten und 14 Jahren verabreicht. Erwachsene, die nicht gegen Röteln geimpft sind, sollten sich nachholen lassen.

Röteln bei Schwangeren

Für schwangere Frauen sind Röteln besonders gefährlich. Eine Infektion mit dem Rötelnvirus während der Schwangerschaft kann zu schweren Schäden am ungeborenen Kind führen. Daher ist es wichtig, dass alle Frauen, die schwanger sind oder schwanger werden wollen, gegen Röteln geimpft sind.

Wenn eine schwangere Frau Symptome von Röteln hat, sollte sie sofort einen Arzt aufsuchen.

Wie lange dauert Röteln?

Die Symptome von Röteln klingen in der Regel nach wenigen Tagen von selbst ab. Es gibt aber auch Fälle, bei denen die Krankheit länger anhält oder zu Komplikationen führt.

Sind Röteln ansteckend?

Ja, Röteln sind ansteckend. Das Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, d.h. Durch Husten, Niesen oder Sprechen.

Wie kann ich mich vor Röteln schützen?

Der beste Schutz vor Röteln ist die Impfung. Erwachsene, die nicht gegen Röteln geimpft sind, sollten sich nachholen lassen.

röteln erwachsene - Wie lange dauert Röteln

Was passiert, wenn ich während der Schwangerschaft Röteln bekomme?

Eine Röteln-Infektion während der Schwangerschaft kann zu Fehlgeburten, Totgeburten oder schweren Geburtsfehlern beim Kind führen. Daher ist es wichtig, dass alle Frauen, die schwanger sind oder schwanger werden wollen, gegen Röteln geimpft sind.

Gibt es eine Behandlung für Röteln?

Es gibt keine spezifische Behandlung für Röteln. Die Krankheit verläuft in der Regel von selbst ab. Um die Symptome zu lindern, können Schmerzmittel wie Paracetamol eingenommen werden.

Zusammenfassung

Röteln sind eine Virusinfektion, die bei Erwachsenen schwerwiegende Folgen haben kann. Besonders gefährlich sind Röteln für Schwangere, da sie zu Fehlgeburten oder schweren Geburtsfehlern beim ungeborenen Kind führen können. Der beste Schutz vor Röteln ist die Impfung.

Wichtige Punkte

  • Röteln werden durch das Rötelnvirus verursacht.
  • Die Krankheit ist durch Tröpfcheninfektion übertragbar.
  • Die Symptome von Röteln können bei Erwachsenen mild oder gar nicht vorhanden sein.
  • Röteln können bei Erwachsenen zu Komplikationen führen, wie z.B. Arthritis, Enzephalitis und Thrombozytopenie.
  • Röteln sind besonders gefährlich für Schwangere, da sie zu Fehlgeburten oder schweren Geburtsfehlern beim Kind führen können.
  • Der beste Schutz vor Röteln ist die Impfung.

Wenn Sie Symptome von Röteln haben oder befürchten, dass Sie sich angesteckt haben, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

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