Oje, die Schuhe passen auf einmal nicht mehr, weil die Füße so dick sind. Oft sind auch die Beine angeschwollen. Vor allem Senioren haben damit zu kämpfen. Was ist der Grund? Geschwollene Füße, auch bekannt als Ödeme, sind ein häufiges Problem, das viele Menschen betrifft. Sie können ein Zeichen für verschiedene Erkrankungen sein, aber auch harmlos sein. In diesem Artikel erfahren Sie alles über Oma Füße: Was sind die Ursachen, welche Symptome gibt es und wie können Sie geschwollenen Füßen vorbeugen?
Ursachen für geschwollene Füße
Geschwollene Füße können viele verschiedene Ursachen haben. Einige der häufigsten Ursachen sind:
- Venenschwäche: Mit zunehmendem Alter lässt die Venenfunktion in den Beinen nach. Dies führt zu einem Blutstau in den Beinen, der wiederum zu Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe führt. Die Venen transportieren das Blut von den Beinen zurück zum Herzen. Wenn die Venen schwach sind, kann das Blut nicht mehr so gut zurück zum Herzen fließen und es kommt zu einem Blutstau. Dieser Blutstau führt dann zu den Ödemen.
- Herzschwäche: Eine chronische Herzschwäche kann ebenfalls zu geschwollenen Füßen führen. Das Herz kann das Blut nicht mehr so gut pumpen, wodurch sich das Blut in den Beinen staut. Auch hier kommt es zu einer Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe.
- Nieren- oder Lebererkrankungen: Nieren- oder Lebererkrankungen können ebenfalls zu geschwollenen Füßen führen. Die Nieren und die Leber spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Wasserhaushalts im Körper. Wenn diese Organe nicht richtig funktionieren, kann es zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe kommen.
- Schilddrüsenunterfunktion: Eine Schilddrüsenunterfunktion kann ebenfalls zu geschwollenen Füßen führen. Die Schilddrüse produziert Hormone, die den Stoffwechsel regulieren. Wenn die Schilddrüse nicht genug Hormone produziert, kann dies zu einer langsamen Stoffwechselrate führen, die wiederum zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe führen kann.
- Schwangerschaft: Während der Schwangerschaft können sich die Füße aufgrund der hormonellen Veränderungen und der zusätzlichen Belastung des Kreislaufsystems durch das wachsende Baby anschwellen.
- Medikamente: Einige Medikamente, wie z. B. Kortison, können ebenfalls zu geschwollenen Füßen führen.
- Lange Stand- oder Sitzzeiten: Wenn Sie lange stehen oder sitzen, kann dies zu einem Blutstau in den Beinen führen, der wiederum zu geschwollenen Füßen führen kann.
- Hitze: Hitze kann die Blutgefäße erweitern und so zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe führen.
- Salzreiche Ernährung: Zu viel Salz in der Ernährung kann zu einer Wassereinlagerung im Körper führen, die sich auch in den Füßen bemerkbar machen kann.
Symptome von geschwollenen Füßen
Die Symptome von geschwollenen Füßen können je nach Ursache unterschiedlich sein. Einige der häufigsten Symptome sind:
- Dicke Füße und Knöchel: Dies ist das offensichtlichste Symptom von geschwollenen Füßen.
- Spannungsgefühl in den Füßen: Die Füße können sich gespannt und unwohl fühlen.
- Schmerzen in den Füßen: Die Füße können schmerzen, besonders wenn man darauf steht oder geht.
- Rötung der Füße: Die Füße können gerötet sein, besonders wenn die Schwellung stark ist.
- Kribbeln oder Taubheit in den Füßen: Die Schwellung kann den Blutfluss in den Füßen beeinträchtigen, was zu Kribbeln oder Taubheit führen kann.
Diagnose von geschwollenen Füßen
Wenn Sie unter geschwollenen Füßen leiden, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache zu klären. Der Arzt wird Sie nach Ihren Symptomen fragen und eine körperliche Untersuchung durchführen. Er kann auch einige Tests anordnen, um die Ursache der Schwellung zu ermitteln, z. B.:
- Blutuntersuchungen: Um die Funktion der Nieren, Leber und Schilddrüse zu überprüfen.
- Ultraschalluntersuchung: Um die Venen in den Beinen zu untersuchen.
- Elektrokardiogramm (EKG): Um die Herzfunktion zu überprüfen.
Behandlung von geschwollenen Füßen
Die Behandlung von geschwollenen Füßen hängt von der Ursache ab. In einigen Fällen kann die Schwellung mit einfachen Maßnahmen wie Hochlagern der Füße, Kompressionsstrümpfen und Bewegung gelindert werden. In anderen Fällen ist eine medikamentöse Behandlung erforderlich.
Hier sind einige allgemeine Behandlungsoptionen für geschwollene Füße:
- Hochlagern der Füße: Legen Sie Ihre Füße mehrmals täglich für 15-20 Minuten hoch. Das hilft, das Blut aus den Füßen zurück zum Herzen zu transportieren.
- Kompressionsstrümpfe: Kompressionsstrümpfe üben Druck auf die Beine aus und helfen so, das Blut zurück zum Herzen zu transportieren. Sie sollten jedoch nur nach Rücksprache mit einem Arzt getragen werden.
- Bewegung: Regelmäßige Bewegung hilft, die Durchblutung in den Beinen zu fördern und so die Schwellung zu reduzieren. Vermeiden Sie jedoch anstrengende Aktivitäten, die die Schwellung verschlimmern könnten.
- Medikamente: In einigen Fällen können Medikamente wie Diuretika helfen, die Flüssigkeit im Körper abzubauen. Diese Medikamente sollten jedoch nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.
- Lymphdrainage: Bei einer Lymphdrainage werden sanfte Massagetechniken angewendet, um die Lymphe, eine Flüssigkeit, die im Körper zirkuliert, zu bewegen und so die Schwellung zu reduzieren.
- Kneipp-Anwendungen: Kneipp-Anwendungen, wie z. B. Wechselfüße, können ebenfalls helfen, die Durchblutung in den Beinen zu fördern und so die Schwellung zu reduzieren.
Vorbeugen von geschwollenen Füßen
Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um geschwollenen Füßen vorzubeugen:

- Gesunde Ernährung: Eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann helfen, die Flüssigkeitsansammlung im Körper zu reduzieren.
- Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige Bewegung hilft, die Durchblutung in den Beinen zu fördern und so geschwollenen Füßen vorzubeugen.
- Vermeiden von langem Stehen oder Sitzen: Wenn Sie lange stehen oder sitzen müssen, machen Sie regelmäßig Pausen und bewegen Sie Ihre Füße und Beine.
- Tragen von bequemen Schuhen: Tragen Sie Schuhe, die bequem sind und gut sitzen. Vermeiden Sie Schuhe mit hohen Absätzen.
- Hochlagern der Füße: Legen Sie Ihre Füße mehrmals täglich für 15-20 Minuten hoch.
Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten
Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn Ihre geschwollenen Füße mit folgenden Symptomen einhergehen:
- Plötzlich auftretende Schwellung: Wenn Ihre Füße plötzlich anschwellen, kann dies ein Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein.
- Schmerzen in den Beinen: Schmerzen in den Beinen können ein Zeichen für eine tiefe Beinvenenthrombose (TVT) sein.
- Atemnot: Atemnot kann ein Zeichen für eine Lungenembolie sein, die durch eine TVT verursacht werden kann.
- Brustschmerzen: Brustschmerzen können ebenfalls ein Zeichen für eine Lungenembolie sein.
- Herzrasen: Herzrasen kann ein Zeichen für eine Herzschwäche sein.
- Fieber: Fieber kann ein Zeichen für eine Infektion sein.
Zu geschwollenen Füßen
Was kann ich tun, wenn meine Füße abends anschwellen?
Wenn Ihre Füße abends anschwellen, kann dies ein Zeichen für eine Venenschwäche sein. Sie können versuchen, die Schwellung zu reduzieren, indem Sie Ihre Füße hochlegen, Kompressionsstrümpfe tragen und regelmäßig Bewegung machen. Wenn die Schwellung jedoch stark ist oder mit Schmerzen einhergeht, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Sind geschwollene Füße gefährlich?
Geschwollene Füße sind in den meisten Fällen nicht gefährlich. Sie können jedoch ein Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein, z. B. Eine Herzschwäche oder eine tiefe Beinvenenthrombose (TVT). Wenn Sie unter geschwollenen Füßen leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu klären.
Wie kann ich geschwollenen Füßen vorbeugen?
Sie können geschwollenen Füßen vorbeugen, indem Sie eine gesunde Ernährung einhalten, regelmäßig Bewegung machen, Ihre Füße hochlegen, bequeme Schuhe tragen und lange Stand- oder Sitzzeiten vermeiden.
Welche Hausmittel helfen bei geschwollenen Füßen?
Es gibt eine Reihe von Hausmitteln, die bei geschwollenen Füßen helfen können, z. B. Hochlagern der Füße, kalte Umschläge, Fußbäder mit kaltem Wasser und Bewegung.
Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?
Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn Ihre geschwollenen Füße mit Schmerzen, Rötung, Fieber oder Atemnot einhergehen. Auch wenn die Schwellung plötzlich auftritt oder sich nicht bessert, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Zusammenfassung
Geschwollene Füße können viele verschiedene Ursachen haben, von harmlosen Faktoren wie langem Stehen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen wie Herzschwäche oder einer tiefen Beinvenenthrombose (TVT). Wenn Sie unter geschwollenen Füßen leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu klären. Die Behandlung hängt von der Ursache ab und kann einfache Maßnahmen wie Hochlagern der Füße, Kompressionsstrümpfe und Bewegung umfassen. In einigen Fällen ist eine medikamentöse Behandlung erforderlich.
Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um geschwollenen Füßen vorzubeugen, z. B. Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Tragen von bequemen Schuhen und Vermeiden von langem Stehen oder Sitzen.
Wenn Sie sich Sorgen über Ihre geschwollenen Füße machen, zögern Sie nicht, einen Arzt aufzusuchen.
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