Mumps bei erwachsenen: symptome, ansteckung & impfung

Mumps ist eine ansteckende Viruserkrankung, die vor allem Kinder und Jugendliche betrifft. Aber auch Erwachsene können sich anstecken und schwere Komplikationen entwickeln. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über Mumps-Symptome bei Erwachsenen, die Ansteckungsgefahr, mögliche Komplikationen und die Impfung.

Inhaltsverzeichnis

Was sind die Symptome von Mumps bei Erwachsenen?

Die häufigsten Symptome von Mumps bei Erwachsenen sind:

  • Geschwollene Ohrspeicheldrüsen : Dies ist das charakteristische Symptom von Mumps. Die Drüsen schwellen an und verursachen Schmerzen, vor allem beim Kauen oder Schlucken. Die Schwellung kann ein- oder beidseitig auftreten und erinnert an hamsterbacken .
  • Fieber : Mumps kann mit hohem Fieber einhergehen, das bis zu 40 Grad Celsius erreichen kann.
  • Kopfschmerzen : Kopfschmerzen sind ein weiteres häufiges Symptom, das bei Mumps auftreten kann.
  • Muskelschmerzen : Auch Muskelschmerzen können bei Mumps vorkommen.
  • Müdigkeit : Mumps kann zu allgemeiner Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen.
  • Appetitlosigkeit : Der Appetit kann bei Mumps stark reduziert sein.
  • Schnupfen : In einigen Fällen kann Mumps auch mit Schnupfen einhergehen.

Bei Erwachsenen können die Symptome von Mumps stärker ausgeprägt sein als bei Kindern. Auch die Wahrscheinlichkeit, Komplikationen zu entwickeln, ist bei Erwachsenen höher.

Wie wird Mumps übertragen?

Mumps wird durch das Paramyxovirus parotitis verursacht. Das Virus wird über Tröpfcheninfektion übertragen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen freigesetzt werden. Auch direkter Speichelkontakt, zum Beispiel beim Küssen, kann zu einer Ansteckung führen.

Die Inkubationszeit von Mumps beträgt etwa 16 bis 18 Tage. Das bedeutet, dass die ersten Symptome erst 16 bis 18 Tage nach der Ansteckung auftreten. Allerdings ist die Person bereits eine Woche vor dem Auftreten der ersten Symptome ansteckend. Auch wenn nur erkältungsähnliche Symptome auftreten, besteht Ansteckungsgefahr.

Welche Komplikationen können bei Mumps auftreten?

Bei Erwachsenen kann Mumps zu verschiedenen Komplikationen führen, darunter:

  • Hodenentzündung (Orchitis) : Bei Männern nach der Pubertät besteht ein erhöhtes Risiko für eine Hodenentzündung. Diese kann zu einer Einschränkung oder in seltenen Fällen zu einem Verlust der Fruchtbarkeit führen.
  • Eierstockentzündung (Oophoritis) : Bei Frauen kann Mumps zu einer Eierstockentzündung führen.
  • Hirnhautentzündung (Meningitis) : In seltenen Fällen kann Mumps zu einer Hirnhautentzündung führen.
  • Gehirnentzündung (Enzephalitis) : Eine Gehirnentzündung ist eine schwerwiegende Komplikation von Mumps, die zu bleibenden Schäden führen kann.
  • Hörverlust : In seltenen Fällen kann Mumps zu einem Hörverlust führen.
  • Taubheit : In seltenen Fällen kann Mumps zu Taubheit führen.

Je älter der Erkrankte ist, desto höher ist das Risiko für Komplikationen. Daher ist es wichtig, bei Verdacht auf Mumps einen Arzt aufzusuchen.

Wie wird Mumps diagnostiziert?

In der Regel können Ärzte Mumps anhand der typischen Symptome, wie der geschwollenen Ohrspeicheldrüsen, diagnostizieren. In unklaren Fällen, wenn beispielsweise nur grippeähnliche Symptome auftreten, können weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um Mumps zu bestätigen. Dazu gehören:

  • Blutuntersuchung : Ein Bluttest kann den Mumps-Virus im Blut nachweisen.
  • Speicheltest : Ein Speicheltest kann den Mumps-Virus im Speichel nachweisen.

Wie wird Mumps behandelt?

Es gibt keine spezifische Behandlung für Mumps. Die Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu lindern. Dazu gehören:

  • Schmerzmittel : Schmerzmittel können die Schmerzen lindern, die durch die geschwollenen Ohrspeicheldrüsen verursacht werden.
  • Fiebersenker : Fiebersenker können das Fieber senken.
  • Ruhe : Ruhe ist wichtig, um dem Körper die Möglichkeit zur Genesung zu geben.
  • Viel Flüssigkeit : Viel Flüssigkeit zu trinken ist wichtig, um den Körper hydriert zu halten.

Mumps-Impfung

Die beste Möglichkeit, sich vor Mumps zu schützen, ist die Impfung. Die Mumps-Impfung ist Teil des Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfstoffes. Die MMR-Impfung wird in der Regel im Alter von 11 bis 14 Monaten und im Alter von 14 bis 17 Jahren verabreicht. Die Impfung bietet einen sehr guten Schutz vor Mumps.

Die Impfung ist besonders wichtig für Menschen, die ein erhöhtes Risiko für Komplikationen haben, wie z. B. Erwachsene, die noch nicht gegen Mumps geimpft sind.

Was ist die Inkubationszeit von Mumps?

Die Inkubationszeit von Mumps beträgt etwa 16 bis 18 Tage. Das bedeutet, dass die ersten Symptome erst 16 bis 18 Tage nach der Ansteckung auftreten.

Wie lange ist man nach einer Mumps-Infektion ansteckend?

Eine Person ist etwa eine Woche vor dem Auftreten der ersten Symptome und bis zu neun Tage nach dem Beginn der Schwellung der Ohrspeicheldrüsen ansteckend.

Ist Mumps gefährlich?

Mumps kann bei Erwachsenen zu schweren Komplikationen führen, wie z. B. Einer Hodenentzündung, einer Eierstockentzündung, einer Hirnhautentzündung oder einer Gehirnentzündung. Daher ist es wichtig, sich gegen Mumps impfen zu lassen.

Was kann ich tun, wenn ich Mumps-Symptome habe?

Wenn Sie Mumps-Symptome haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Der Arzt kann die Diagnose stellen und Ihnen die richtige Behandlung empfehlen.

Kann man Mumps zweimal bekommen?

Nein, in der Regel erkrankt man nur einmal an Mumps. Eine einmalige Infektion mit dem Virus führt ebenso wie eine vollständige Schutzimpfung zur Immunität.

Zusammenfassung

Mumps ist eine ansteckende Viruserkrankung, die vor allem Kinder und Jugendliche betrifft. Aber auch Erwachsene können sich anstecken und schwere Komplikationen entwickeln. Die häufigsten Symptome von Mumps sind geschwollene Ohrspeicheldrüsen, Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen. Die beste Möglichkeit, sich vor Mumps zu schützen, ist die Impfung. Die MMR-Impfung bietet einen sehr guten Schutz vor Mumps.

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Wenn Sie Mumps-Symptome haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Der Arzt kann die Diagnose stellen und Ihnen die richtige Behandlung empfehlen.

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