Mastitis ist eine Entzündung des Brustgewebes, die sowohl während der Stillzeit als auch außerhalb dieser auftreten kann. Während die Mastitis puerperalis, die während der Stillzeit auftritt, oft mit den Herausforderungen des Stillens zusammenhängt, kann die Mastitis nonpuerperalis, die außerhalb der Stillzeit auftritt, eine Vielzahl von Ursachen haben. Dieser Artikel erklärt die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der Mastitis nonpuerperalis.
- Was ist Mastitis non-puerperalis?
- Diagnose der Mastitis non-puerperalis
- Behandlung der Mastitis non-puerperalis
- Komplikationen der Mastitis non-puerperalis
- Prävention der Mastitis non-puerperalis
- Häufig gestellte Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen Mastitis puerperalis und Mastitis non-puerperalis?
- Ist Mastitis non-puerperalis ansteckend?
- Wie lange dauert es, bis die Symptome der Mastitis non-puerperalis verschwinden?
- Kann Mastitis non-puerperalis zu Brustkrebs führen?
- Kann ich Mastitis non-puerperalis selbst behandeln?
- Zusammenfassung
Was ist Mastitis non-puerperalis?
Mastitis non-puerperalis ist eine Entzündung des Brustgewebes, die bei Frauen außerhalb der Stillzeit auftritt. Sie ist weniger häufig als die Mastitis puerperalis, aber dennoch eine ernstzunehmende Erkrankung, die behandelt werden sollte.
Ursachen der Mastitis non-puerperalis
Die häufigste Ursache für Mastitis non-puerperalis ist eine bakterielle Infektion. Die Bakterien gelangen über Risse oder kleine Verletzungen der Haut in die Milchgänge und -drüsen. Diese Bakterien können aus verschiedenen Quellen stammen, wie z. B. Von der Haut, den Achselhöhlen, den Nasenhöhlen oder dem Darm.

Andere Faktoren, die das Risiko für eine Mastitis non-puerperalis erhöhen können, sind:
- Vorherige Mastitis : Frauen, die bereits an einer Mastitis erkrankt waren, haben ein höheres Risiko, erneut daran zu erkranken.
- Brustveränderungen : Veränderungen an der Brust, wie z. B. Vergrößerte Brustwarzen oder verstopfte Milchgänge, können das Risiko für eine Mastitis erhöhen.
- Medikamente : Bestimmte Medikamente, wie z. B. Kortikosteroide, können das Immunsystem schwächen und das Risiko für eine Infektion erhöhen.
- Chronische Krankheiten : Frauen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes oder HIV haben ein erhöhtes Risiko für Infektionen, einschließlich Mastitis.
- Rauchen : Rauchen schwächt das Immunsystem und erhöht das Risiko für Infektionen.
Symptome der Mastitis non-puerperalis
Die Symptome der Mastitis non-puerperalis können von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
- Schmerzen in der Brust : Die Schmerzen können stark sein und sich im gesamten Brustbereich oder nur in einem bestimmten Bereich ausbreiten.
- Rötung der Brust : Die betroffene Stelle der Brust kann gerötet oder warm sein.
- Schwellung der Brust : Die Brust kann geschwollen und druckempfindlich sein.
- Fieber : Fieber ist ein häufiges Symptom einer Mastitis.
- Müdigkeit : Mastitis kann zu allgemeiner Müdigkeit und Schwäche führen.
- Kopfschmerzen : Einige Frauen haben Kopfschmerzen im Zusammenhang mit einer Mastitis.
- Übelkeit und Erbrechen : In einigen Fällen kann eine Mastitis zu Übelkeit und Erbrechen führen.
Es ist wichtig zu beachten, dass einige der Symptome der Mastitis non-puerperalis auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, wie z. B. Brustkrebs. Wenn Sie eines der oben genannten Symptome bemerken, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache Ihrer Beschwerden abzuklären.
Diagnose der Mastitis non-puerperalis
Um eine Mastitis non-puerperalis zu diagnostizieren, wird Ihr Arzt eine körperliche Untersuchung durchführen und Ihre Krankengeschichte erfragen. Er wird Ihre Brust abtasten, um nach Schwellungen, Rötungen oder Knoten zu suchen. Er wird auch Ihre Temperatur messen und nach anderen Symptomen fragen.

In einigen Fällen kann Ihr Arzt weitere Untersuchungen anordnen, um die Diagnose zu bestätigen und andere Erkrankungen auszuschließen. Diese Untersuchungen können Folgendes umfassen:
- Mammographie : Eine Mammographie ist eine Röntgenaufnahme der Brust, die dazu dient, Veränderungen im Brustgewebe zu erkennen.
- Ultraschall : Ein Ultraschall ist eine bildgebende Untersuchung, die Schallwellen verwendet, um Bilder des Brustgewebes zu erstellen.
- Biopsie : Bei einer Biopsie wird eine kleine Gewebeprobe aus der Brust entnommen und unter dem Mikroskop untersucht.
- Blutuntersuchungen : Blutuntersuchungen können helfen, die Ursache der Mastitis zu identifizieren und den Schweregrad der Infektion zu beurteilen.
Behandlung der Mastitis non-puerperalis
Die Behandlung der Mastitis non-puerperalis hängt von der Schwere der Infektion und den zugrunde liegenden Ursachen ab. In den meisten Fällen wird eine Behandlung mit Antibiotika verordnet. Diese Medikamente helfen, die Bakterien zu bekämpfen und die Entzündung zu reduzieren.
Neben Antibiotika können weitere Behandlungsmaßnahmen erforderlich sein, wie z. B.:
- Wärmetherapie : Wärmetherapie kann helfen, die Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren.
- Ruhe : Ruhe und Entspannung können die Heilung fördern.
- Stillen : Wenn Sie stillen, sollten Sie weiterhin stillen, da dies dazu beiträgt, die Milchgänge frei zu halten und die Infektion zu bekämpfen.
- Entleerung der Brust : Wenn Sie nicht stillen, sollten Sie Ihre Brust regelmäßig entleeren, um die Milchgänge frei zu halten. Dies kann durch manuelles Abpumpen oder durch das Tragen eines BHs mit einem speziellen Einlage erfolgen.
- Schmerzmittel : Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol können helfen, die Schmerzen zu lindern.
Wenn die Mastitis non-puerperalis durch eine andere Erkrankung verursacht wird, muss diese ebenfalls behandelt werden.
Komplikationen der Mastitis non-puerperalis
Wenn die Mastitis non-puerperalis nicht behandelt wird, kann sie zu verschiedenen Komplikationen führen, wie z. B.:
- Abszesse : Ein Abszess ist eine Ansammlung von Eiter im Brustgewebe. Abszesse müssen oft chirurgisch entfernt werden.
- Chronische Mastitis : In einigen Fällen kann die Mastitis chronisch werden und immer wiederkehren.
- Brustkrebs : Obwohl selten, kann eine Mastitis non-puerperalis in einigen Fällen ein frühes Zeichen von Brustkrebs sein. Es ist wichtig, die Ursache Ihrer Brustschmerzen durch einen Arzt abklären zu lassen.
Prävention der Mastitis non-puerperalis
Obwohl es nicht immer möglich ist, eine Mastitis non-puerperalis zu verhindern, können einige Maßnahmen das Risiko reduzieren:
- Gute Hygiene : Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig mit Seife und Wasser, insbesondere nach dem Kontakt mit anderen Menschen oder Tieren.
- Saubere Brustwarzen : Reinigen Sie Ihre Brustwarzen vor und nach dem Stillen oder dem Abpumpen mit Wasser und Seife.
- Vermeidung von Reizungen : Tragen Sie einen bequemen BH und vermeiden Sie enge Kleidung, die Ihre Brust reibt.
- Gesunde Ernährung : Eine gesunde Ernährung kann das Immunsystem stärken und das Risiko für Infektionen reduzieren.
- Regelmäßige Selbstuntersuchung : Machen Sie sich mit den Veränderungen Ihrer Brust vertraut und untersuchen Sie Ihre Brust regelmäßig auf Knoten oder andere Veränderungen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Mastitis puerperalis und Mastitis non-puerperalis?
Der Hauptunterschied zwischen Mastitis puerperalis und Mastitis non-puerperalis ist, dass die Mastitis puerperalis während der Stillzeit auftritt, während die Mastitis non-puerperalis außerhalb der Stillzeit auftritt. Mastitis puerperalis wird oft durch die Herausforderungen des Stillens verursacht, während Mastitis non-puerperalis durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden kann, einschließlich bakterieller Infektionen, Brustveränderungen und chronischer Erkrankungen.
Ist Mastitis non-puerperalis ansteckend?
Mastitis non-puerperalis ist nicht ansteckend, da sie in der Regel durch eine bakterielle Infektion verursacht wird, die sich nicht von Person zu Person ausbreitet.

Wie lange dauert es, bis die Symptome der Mastitis non-puerperalis verschwinden?
Die Dauer der Symptome der Mastitis non-puerperalis hängt von der Schwere der Infektion und der Behandlung ab. In den meisten Fällen verschwinden die Symptome innerhalb weniger Tage nach Beginn der Antibiotikabehandlung. Wenn die Symptome länger anhalten oder sich verschlimmern, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Kann Mastitis non-puerperalis zu Brustkrebs führen?
Obwohl selten, kann eine Mastitis non-puerperalis in einigen Fällen ein frühes Zeichen von Brustkrebs sein. Es ist wichtig, die Ursache Ihrer Brustschmerzen durch einen Arzt abklären zu lassen.
Kann ich Mastitis non-puerperalis selbst behandeln?
Nein, Sie sollten Mastitis non-puerperalis nicht selbst behandeln. Wenn Sie Symptome einer Mastitis bemerken, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um eine Diagnose zu erhalten und eine angemessene Behandlung zu erhalten.
Zusammenfassung
Mastitis non-puerperalis ist eine Entzündung des Brustgewebes, die bei Frauen außerhalb der Stillzeit auftritt. Sie ist weniger häufig als die Mastitis puerperalis, aber dennoch eine ernstzunehmende Erkrankung, die behandelt werden sollte.
Die häufigste Ursache für Mastitis non-puerperalis ist eine bakterielle Infektion. Die Symptome können von Frau zu Frau unterschiedlich sein, aber die häufigsten Symptome sind Schmerzen in der Brust, Rötung der Brust, Schwellung der Brust und Fieber.
Die Behandlung der Mastitis non-puerperalis hängt von der Schwere der Infektion und den zugrunde liegenden Ursachen ab. In den meisten Fällen wird eine Behandlung mit Antibiotika verordnet. Wenn die Mastitis non-puerperalis nicht behandelt wird, kann sie zu verschiedenen Komplikationen führen, wie z. B. Abszesse, chronische Mastitis und Brustkrebs.
Obwohl es nicht immer möglich ist, eine Mastitis non-puerperalis zu verhindern, können einige Maßnahmen das Risiko reduzieren, wie z. B. Gute Hygiene, saubere Brustwarzen, Vermeidung von Reizungen, gesunde Ernährung und regelmäßige Selbstuntersuchung.
Wenn Sie Symptome einer Mastitis bemerken, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um eine Diagnose zu erhalten und eine angemessene Behandlung zu erhalten.
Wenn Sie andere Artikel kennenlernen möchten, die Mastitis ohne stillen: ursachen, symptome & behandlung ähneln, können Sie die Kategorie Brustentzündung besuchen.
