Masern sind eine hochansteckende Virusinfektion, die für Schwangere und ihre ungeborenen Kinder ein ernsthaftes Risiko darstellen kann. Die Krankheit kann zu Komplikationen wie Frühgeburt, Fehlgeburt und schweren Gesundheitsproblemen für das Baby führen. In diesem Artikel werden wir die Risiken von Masern in der Schwangerschaft, die Symptome und die Möglichkeiten der Vorbeugung genauer beleuchten.
Die Gefahren von Masern in der Schwangerschaft
Eine Maserninfektion während der Schwangerschaft kann sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind schwerwiegende Folgen haben. Die Viren können die Plazenta passieren und das Baby im Mutterleib infizieren. Dies kann zu verschiedenen Komplikationen führen, darunter:

- Frühgeburt: Masern erhöhen das Risiko einer Frühgeburt, da sie Wehen auslösen können.
- Fehlgeburt: In einigen Fällen kann eine Maserninfektion während der Schwangerschaft zu einer Fehlgeburt führen.
- Geburtsfehler: Es gibt Hinweise darauf, dass Masern während der Schwangerschaft das Risiko für bestimmte Geburtsfehler erhöhen können.
- Lungenentzündung: Masern können zu einer schweren Lungenentzündung beim Baby führen, die lebensbedrohlich sein kann.
- Gehirnhautentzündung: Eine seltene, aber schwere Komplikation von Masern ist die Gehirnhautentzündung, die zu dauerhaften Schäden am Gehirn führen kann.
- Tod: Im schlimmsten Fall kann eine Maserninfektion während der Schwangerschaft zum Tod des Babys führen.
Darüber hinaus kann eine Maserninfektion während der Schwangerschaft das Immunsystem der Mutter schwächen, wodurch sie anfälliger für andere Infektionen wird.

Nestschutz: Die schützende Kraft der mütterlichen Antikörper
Wenn die Mutter gegen Masern geimpft ist oder die Krankheit bereits durchgemacht hat, verfügt sie über Antikörper, die das Baby sowohl während der Schwangerschaft als auch nach der Geburt schützen. Dieser Schutz wird als Nestschutz bezeichnet. Die mütterlichen Antikörper werden über die Plazenta an das ungeborene Kind weitergegeben und schützen es in den ersten Lebensmonaten vor Masern.

Der Nestschutz hält jedoch nicht ewig an. Nach einigen Monaten beginnen die mütterlichen Antikörper im Körper des Babys nachzulassen. Daher ist es wichtig, dass das Baby so schnell wie möglich gegen Masern geimpft wird, sobald es alt genug ist. Die erste Masernimpfung wird in der Regel im Alter von 11 Monaten durchgeführt.
Masern: Symptome und Verlauf
Masern beginnen in der Regel mit unspezifischen Symptomen wie Fieber, Husten, Schnupfen, einer Entzündung der Augenbindehaut (Bindehautentzündung) und weißlichen Flecken an der Mundschleimhaut. Einige Tage später entwickelt sich der typische Hautausschlag mit bräunlich-rosafarbenen Flecken, der zunächst im Gesicht und hinter den Ohren auftritt und sich dann über den ganzen Körper ausbreitet.
Die Masern sind hochansteckend und können durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, beispielsweise durch Husten oder Niesen. Die Inkubationszeit, d. H. Die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt etwa 10 bis 12 Tage. Die Krankheit ist in der Regel nach etwa 10 bis 14 Tagen überstanden.

Masern: Komplikationen und Folgen
In den meisten Fällen verlaufen Masern relativ mild. Es gibt jedoch auch schwere Komplikationen, die auftreten können, insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern sowie bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Zu den häufigsten Komplikationen gehören:
- Lungenentzündung: Masern können zu einer schweren Lungenentzündung führen, die lebensbedrohlich sein kann.
- Gehirnhautentzündung: Eine seltene, aber schwere Komplikation ist die Gehirnhautentzündung, die zu dauerhaften Schäden am Gehirn führen kann.
- Ohrenentzündung: Masern können zu einer Ohrenentzündung führen, die zu Hörverlust führen kann.
- Durchfall: Masern können zu Durchfall führen, der zu Dehydration führen kann.
- Subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE): Eine sehr seltene, aber tödliche Komplikation, die mehrere Jahre nach einer Maserninfektion auftreten kann. SSPE ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns und des Nervensystems, die zu geistiger Behinderung, Lähmungen und letztendlich zum Tod führt.
Masern: Vorbeugung durch Impfung
Die beste Möglichkeit, sich vor Masern zu schützen, ist die Impfung. Die Masernimpfung ist sehr effektiv und schützt zu über 95% vor der Krankheit. Die Impfung wird in der Regel in zwei Dosen verabreicht: die erste Dosis im Alter von 11 Monaten und die zweite Dosis im Alter von 14 bis 18 Monaten.
Es ist wichtig, dass sich alle Schwangeren gegen Masern impfen lassen, wenn sie nicht bereits gegen die Krankheit immun sind. Eine Impfung während der Schwangerschaft ist sicher und schützt sowohl die Mutter als auch das Baby vor der Krankheit.
Häufig gestellte Fragen
Was passiert, wenn ich während der Schwangerschaft Masern bekomme?
Wenn Sie während der Schwangerschaft Masern bekommen, ist es wichtig, dass Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Er wird Sie untersuchen und Ihnen die bestmögliche Behandlung empfehlen. Es gibt keine spezifische Behandlung für Masern, aber der Arzt kann die Symptome lindern und Komplikationen vorbeugen.
Ist die Masernimpfung während der Schwangerschaft sicher?
Ja, die Masernimpfung ist während der Schwangerschaft sicher. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Impfung dem ungeborenen Kind schadet. Im Gegenteil: Die Impfung schützt sowohl die Mutter als auch das Baby vor der Krankheit.
Wann sollte ich mich gegen Masern impfen lassen, wenn ich schwanger bin?
Es ist am besten, sich gegen Masern impfen zu lassen, bevor Sie schwanger werden. Wenn Sie jedoch während der Schwangerschaft feststellen, dass Sie nicht gegen Masern immun sind, können Sie sich auch während der Schwangerschaft impfen lassen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die beste Vorgehensweise für Sie.
Was kann ich tun, um mich und mein Baby vor Masern zu schützen?
Die beste Möglichkeit, sich und Ihr Baby vor Masern zu schützen, ist die Impfung. Wenn Sie nicht geimpft sind, sollten Sie sich so schnell wie möglich impfen lassen. Sie können sich auch vor Masern schützen, indem Sie engen Kontakt mit Personen vermeiden, die an Masern erkrankt sind. Wenn Sie Symptome einer Maserninfektion haben, sollten Sie sich sofort an einen Arzt wenden.
Fazit
Masern sind eine ernste Krankheit, die für Schwangere und ihre ungeborenen Kinder ein erhebliches Risiko darstellt. Eine Maserninfektion während der Schwangerschaft kann zu Komplikationen wie Frühgeburt, Fehlgeburt und schweren Gesundheitsproblemen für das Baby führen. Die beste Möglichkeit, sich und Ihr Baby vor Masern zu schützen, ist die Impfung. Wenn Sie nicht geimpft sind, sollten Sie sich so schnell wie möglich impfen lassen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die bestmögliche Vorgehensweise für Sie.
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