Marie-luise eta: fußballstar & trainerin - aufstieg zum vorbild

Marie-Luise Eta, geborene Bagehorn, ist eine ehemalige deutsche Fußballspielerin und jetzige Trainerin. Sie wurde am Juli 1991 in Dresden geboren und hat eine beeindruckende Karriere hinter sich, die von außergewöhnlichem Talent, harter Arbeit und einem unbändigen Willen zum Erfolg geprägt ist. Ihre Geschichte ist eine Inspiration für alle, die ihre Träume verfolgen und neue Wege beschreiten wollen.

Inhaltsverzeichnis

Von der Jugendliga zur Bundesliga

Marie-Luise Eta begann ihre Fußballkarriere im zarten Alter von sechs Jahren beim FV Dresden 0Ihre Leidenschaft für den Sport war von Anfang an spürbar, und ihr Talent erblühte schnell. Mit elf Jahren wechselte sie zum FFC Fortuna Dresden-Rähnitz, wo sie in der Jugendliga ihre ersten Erfolge feierte. Sie wurde Bezirksmeisterin und Bezirkspokalsiegerin der D-Juniorinnen und belegte mit ihrer Mannschaft den dritten Platz im Weltfinale des „Fox Kids Cups“ 2003 in Rotterdam.

Ihr herausragendes Talent blieb nicht unbemerkt, und im Januar 2005, im Alter von 13 Jahren, wechselte sie zum FFC Turbine Potsdam. Sie besuchte die Sportschule in Potsdam und wurde bereits im Juni 2005, noch als C-Juniorin, Deutsche Meisterin mit den B-Juniorinnen des FFC Turbine Potsdam. Weitere Meistertitel folgten in den Jahren 2006 und 2008, wobei sie in beiden Jahren maßgeblich am Erfolg beteiligt war.

In der Saison 2008/09 schaffte sie den Aufstieg in die erste Mannschaft des FFC Turbine Potsdam. Am zweiten Spieltag der Bundesliga spielte sie erstmals in der Startelf und war in den folgenden fünf Begegnungen ein fester Bestandteil der Stammformation. Am 2Januar 2009 gewann sie mit ihrer Mannschaft den DFB-Hallenpokal. Ihr erstes Bundesligator erzielte sie am 1März 2009 beim 3:1-Sieg gegen den Hamburger SV.

Mit Potsdam feierte sie viele Erfolge, darunter die Champions League 2010, die deutsche Meisterschaft 2009, 2010 und 2011 sowie den DFB-Hallenpokal 2009 und 20Ihr Talent und ihre Leistung auf dem Spielfeld machten sie zu einer der wichtigsten Spielerinnen ihrer Zeit.

Wechsel und neue Herausforderungen

Im Juli 2011 wechselte Marie-Luise Eta zum Hamburger SV, wo sie zunächst für zwei Jahre in der ersten Mannschaft spielen sollte. Nach dem Rückzug des HSV aus der Frauen-Bundesliga schloss sie sich im Juni 2012 dem Zweitligisten BV Cloppenburg an. Mit Cloppenburg stieg sie 2013 in die Bundesliga auf, wo sie ihr Debüt für den Verein feierte. Nach nur einer Saison stieg Cloppenburg jedoch wieder ab, und Eta verließ den Verein.

Im Juli 2014 wechselte sie zum Zweitligisten Werder Bremen, wo sie bis zum Ende der Saison 2017/18 spielte. Im Alter von 26 Jahren beendete sie ihre aktive Karriere als Spielerin.

Eine neue Karriere als Trainerin

Nach ihrem Karriereende blieb Marie-Luise Eta beim SV Werder Bremen und wurde zur Saison 2018/19 im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) Cheftrainerin der D1-Junioren (U13). Sie behielt ihre Mannschaft auch in der Saison 2019/20, die nun als C2-Junioren (U14) bezeichnet wurden. In der Saison 2020/21 blieb sie U14-Trainerin und betreute somit einen neuen Jahrgang.

Neben ihrer Tätigkeit bei Werder Bremen war sie seit November 2019 auch nebenamtlich für den DFB tätig. Zunächst war sie Co-Trainerin von Michael Urbansky bei den U19-Juniorinnen, anschließend von Bettina Wiegmann bei den U15-Juniorinnen. Ab der Saison 2021/22 wurde sie hauptamtliche Assistentin von Wiegmann der U15, einigte sich aber mit Werder Bremen auf eine nebenamtliche Tätigkeit als Co-Trainerin von Markus Fila bei den C1-Junioren (U15).

Im Sommer 2022 verließ sie Werder Bremen endgültig und wurde beim DFB Co-Trainerin von Sabine Loderer bei den U17-Juniorinnen. Im Frühjahr 2023 erhielt sie die Pro-Lizenz, die höchste Trainerlizenz im deutschen Fußball.

Ein historischer Aufstieg

Zur Saison 2023/24 wechselte Marie-Luise Eta in das NLZ des FC Union Berlin und wurde Co-Trainerin von Marco Grote bei den A-Junioren (U19). Während der Länderspielpause im November 2023 übernahm sie gemeinsam mit Grote interimsweise die Profimannschaft, da sich der Verein vom Cheftrainer Urs Fischer und dessen langjährigem Assistenten Markus Hoffmann getrennt hatte.

Damit wurde Marie-Luise Eta zur ersten Co-Trainerin in der Geschichte der Bundesliga. Sie hat damit ein Stück Geschichte geschrieben und bewiesen, dass Frauen im Fußball auf allen Ebenen erfolgreich sein können.

Nach der Verpflichtung von Nenad Bjelica als neuem Cheftrainer blieb Eta bis zur Rückkehr von Sebastian Bönig weiterhin im Trainerstab. Sie wurde auch die erste Co-Trainerin in der Champions League.

Im Januar 2024 wurde mit Nino Bule ein weiterer Co-Trainer eingestellt. Anfang Mai 2024 trennte sich der Verein von Bjelica, Jumić und Bule. Marco Grote wurde erneut Interimstrainer, und Sebastian Bönig kehrte neben Eta als Co-Trainer in den Stab zurück. Das Trainerteam erreichte letztendlich den Klassenerhalt.

Bo Svensson wurde anschließend als neuer Cheftrainer verpflichtet. Eta kehrte daher gemeinsam mit Grote vor der Saison 2024/25 in alter Konstellation zur U19 zurück, die fortan in der neuen U19-DFB-Nachwuchsliga spielte.

Erfolge und Auszeichnungen

Marie-Luise Eta hat im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Erfolge und Auszeichnungen erhalten. Neben den bereits genannten Meisterschaften und Pokalsiegen wurde sie 2008 in das „UEFA All-Star Team“ bei der U-17-Europameisterschaft berufen.

Was ist Marie-Luise Eta größter Erfolg als Trainerin?

Marie-Luise Eta größter Erfolg als Trainerin ist wohl der Aufstieg zur ersten Co-Trainerin in der Geschichte der Bundesliga.

Was sind Marie-Luise Eta Ziele als Trainerin?

Marie-Luise Eta möchte jungen Talenten den Weg in den Profifußball ebnen und sie zu erfolgreichen Spielern entwickeln. Sie möchte außerdem dazu beitragen, dass Frauen im Fußball auf allen Ebenen eine gleichberechtigte Rolle spielen.

Welche Rolle spielt Marie-Luise Eta im Trainerstab von Union Berlin?

Marie-Luise Eta ist Co-Trainerin von Marco Grote bei den A-Junioren (U19) des FC Union Berlin.

Zusammenfassung

Marie-Luise Eta ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die sowohl als Spielerin als auch als Trainerin ihre Spuren im deutschen Fußball hinterlassen hat. Sie ist ein Vorbild für junge Frauen, die ihren Traum vom Profifußball verfolgen. Ihre Geschichte zeigt, dass mit harter Arbeit, Talent und dem richtigen Mindset alles möglich ist.

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