Krätze, auch bekannt als Skabies, ist eine hoch ansteckende Hauterkrankung, die durch einen winzigen Milben namens Sarcoptes scabiei verursacht wird. Diese Milben graben sich in die oberste Hautschicht und legen dort ihre Eier ab. Die Krätze-Milbe kann sich durch direkten Hautkontakt von Mensch zu Mensch verbreiten. Es ist wichtig zu wissen, wie Krätze-Pickel aussehen, um eine frühzeitige Diagnose und Behandlung zu gewährleisten.
Was sind Krätze Pickel?
Krätze-Pickel sind kleine, rote Beulen, die durch die Reaktion des Körpers auf die Krätze-Milbe entstehen. Sie sind oft juckend, besonders nachts. Die Pickel können an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten, aber sie sind besonders häufig an den folgenden Stellen zu finden:
- Fingerzwischenräume
- Handgelenke
- Ellbogen
- Knie
- Füße
- Gesäß
- Brust
- Bauch
- Genitalien
Die Krätze-Pickel können auch folgende Merkmale aufweisen:
- Kleine, rote, erhabene Punkte
- Kleine, blutende Punkte
- Kleine, weiße Blasen
- Krustige Haut
- Schwellungen
Krätze-Pickel vs. Andere Hauterkrankungen
Es ist wichtig, Krätze-Pickel von anderen Hauterkrankungen zu unterscheiden, da die Behandlung unterschiedlich ist. Hier sind einige Beispiele für Hauterkrankungen, die Krätze ähneln können:
- Ekzeme: Ekzeme sind eine häufige Hauterkrankung, die zu roten, juckenden Flecken führt. Im Gegensatz zu Krätze-Pickeln sind Ekzeme oft trocken und schuppig.
- Allergische Reaktionen: Allergische Reaktionen können auch zu roten, juckenden Beulen führen. Diese Beulen sind jedoch meist nicht so tief im Gewebe wie Krätze-Pickel.
- Insektenbisse: Insektenbisse können ebenfalls zu roten, juckenden Beulen führen. Im Gegensatz zu Krätze-Pickeln sind Insektenbisse oft einzeln und nicht in Gruppen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich um Krätze-Pickel handelt, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen eine genaue Diagnose stellen und die richtige Behandlung verschreiben.
Wie wird Krätze diagnostiziert?
Ein Arzt kann Krätze durch eine körperliche Untersuchung diagnostizieren. Er wird sich die Haut genau ansehen und nach typischen Krätze-Pickeln suchen. In manchen Fällen kann er auch eine Hautprobe entnehmen, um die Krätze-Milbe unter dem Mikroskop zu untersuchen. Eine Blutuntersuchung kann ebenfalls durchgeführt werden, um die Diagnose zu bestätigen.
Behandlung von Krätze
Krätze wird mit Medikamenten behandelt, die die Krätze-Milben abtöten. Diese Medikamente sind in der Regel in Form von Cremes, Lotionen oder Sprays erhältlich. Sie müssen die Medikamente über einen bestimmten Zeitraum hinweg anwenden, um sicherzustellen, dass alle Krätze-Milben abgetötet werden.
Die Behandlung von Krätze kann Nebenwirkungen wie Juckreiz, Hautausschlag und Rötungen verursachen. Wenn Sie diese Symptome verspüren, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.
Hausmittel bei Krätze
Es gibt einige Hausmittel, die den Juckreiz bei Krätze lindern können, aber sie können die Milben nicht abtöten. Diese Hausmittel sollten daher nur ergänzend zur ärztlich verordneten Behandlung verwendet werden.
- Kühle Kompressen: Kühle Kompressen können den Juckreiz lindern.
- Haferflockenbäder: Haferflockenbäder können den Juckreiz lindern und die Haut beruhigen.
- Teebaumöl: Teebaumöl hat antiseptische Eigenschaften und kann den Juckreiz lindern.
Es ist wichtig zu beachten, dass Hausmittel nicht die Krätze-Milben abtöten und daher nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung dienen sollten.
Vorbeugung von Krätze
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um einer Krätze-Infektion vorzubeugen:
- Vermeiden Sie engen Hautkontakt mit Personen, die an Krätze leiden.
- Waschen Sie Ihre Bettwäsche und Kleidung regelmäßig bei mindestens 60 Grad Celsius.
- Reinigen Sie Ihre Wohnung gründlich.
- Vermeiden Sie es, Ihre Kleidung mit anderen Personen zu teilen.
Häufig gestellte Fragen
Was passiert, wenn Krätze nicht behandelt wird?
Wenn Krätze nicht behandelt wird, können die Krätze-Milben weiter in der Haut leben und sich vermehren. Dies kann zu einem starken Juckreiz und einer Infektion führen. In seltenen Fällen kann Krätze auch zu ernsthaften Komplikationen wie Ekzemen, Haarausfall und Hautveränderungen führen.
Kann Krätze durch Tiere übertragen werden?
Krätze kann zwar durch Tiere übertragen werden, aber die Krätze-Milben, die Menschen befallen, sind anders als die Milben, die Tiere befallen. Es ist daher unwahrscheinlich, dass Sie sich durch Haustiere mit Krätze anstecken.

Wie lange ist Krätze ansteckend?
Krätze ist in der Regel etwa zwei bis drei Wochen nach Beginn der Behandlung nicht mehr ansteckend. Es ist jedoch wichtig, die Behandlung fortzusetzen, bis alle Krätze-Milben abgetötet sind.
Wie kann man Krätze-Pickel von anderen Hauterkrankungen unterscheiden?
Es ist wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten. Ein Arzt kann die Krätze-Pickel von anderen Hauterkrankungen unterscheiden, indem er die Haut genau untersucht und gegebenenfalls eine Hautprobe entnimmt.
Was passiert, wenn Krätze zurückkommt?
Wenn Krätze zurückkommt, kann es sein, dass die Behandlung nicht vollständig wirksam war oder dass Sie sich erneut angesteckt haben. Es ist wichtig, sich erneut an Ihren Arzt zu wenden, um eine weitere Behandlung zu erhalten.
Fazit
Krätze ist eine unangenehme und ansteckende Hauterkrankung, die aber mit der richtigen Behandlung gut zu behandeln ist. Wenn Sie Krätze-Pickel bemerken, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um eine Diagnose zu erhalten und die richtige Behandlung zu beginnen. Es ist auch wichtig, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um einer Krätze-Infektion vorzubeugen.
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