Wehen: geburtsvorbereitung für schwangere

Die Geburt eines Kindes ist ein Wunder, aber es ist auch ein Prozess, der mit Schmerzen und Unbehagen verbunden ist. Ein wichtiger Teil dieses Prozesses sind Wehen, auch bekannt als Gebärmutterkontraktionen. Diese Kontraktionen sind die Muskeln der Gebärmutter, die sich zusammenziehen und entspannen, um das Baby durch den Geburtskanal zu bewegen. In diesem Artikel gehen wir tiefer auf das Thema Wehen ein, erklären die verschiedenen Phasen der Wehen, die verschiedenen Arten von Wehen und geben Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Wehen?

Wehen sind die rhythmischen Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur, die während der Schwangerschaft und während der Geburt auftreten. Sie sind ein natürlicher und notwendiger Teil des Geburtsprozesses und helfen dem Baby, aus der Gebärmutter in die Welt zu gelangen.

Während einer Wehe zieht sich die Gebärmutter zusammen und drückt das Baby nach unten gegen den Gebärmutterhals. Der Gebärmutterhals ist der untere Teil der Gebärmutter, der sich während der Wehen öffnet und sich auf die Geburt vorbereitet.

Wehen können in verschiedenen Stärken und Intervallen auftreten. Sie können mild und unregelmäßig beginnen und dann stärker und regelmäßiger werden, wenn die Geburt näher rückt.

Wie fühlen sich Wehen an?

Die Art und Weise, wie sich Wehen anfühlen, kann von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Manche Frauen beschreiben Wehen als starke Menstruationskrämpfe, während andere sie als starken Druck oder ein Ziehen im Unterleib empfinden.

Es ist wichtig zu beachten, dass Wehen nicht immer schmerzhaft sind. Manche Frauen empfinden sie nur als ein leichtes Ziehen oder Druck.

Anzeichen für Wehen

Es gibt einige Anzeichen, die darauf hinweisen können, dass die Wehen beginnen:

  • Regelmäßige Kontraktionen : Die Kontraktionen werden stärker, länger und treten in regelmäßigen Abständen auf.
  • Veränderung des Gebärmutterhalses : Der Gebärmutterhals beginnt sich zu öffnen und zu glätten.
  • Abgang des Schleimpfropfs : Der Schleimpfropf ist eine zähe, durchsichtige oder bräunliche Flüssigkeit, die den Gebärmutterhals während der Schwangerschaft verschließt. Er kann sich vor oder während der Wehen lösen.
  • Wasserabgang : Die Fruchtblase kann platzen und Fruchtwasser austreten.

Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme in Verbindung setzen, um zu besprechen, ob es sich um Wehen handelt und wie Sie vorgehen sollten.

Die Phasen der Wehen

Die Wehen lassen sich in drei Phasen einteilen:

Eröffnungsphase

Die Eröffnungsphase ist die längste Phase der Wehen. Sie beginnt mit den ersten Wehen und endet, wenn der Gebärmutterhals vollständig geöffnet ist (10 Zentimeter).

Die Eröffnungsphase kann in drei Stadien unterteilt werden:

  • Latente Phase : In dieser Phase sind die Wehen noch relativ schwach und unregelmäßig. Sie können einige Stunden oder sogar Tage dauern.
  • Aktive Phase : In dieser Phase werden die Wehen stärker und regelmäßiger. Der Gebärmutterhals öffnet sich schneller.
  • Übergangsphase : Diese Phase ist die intensivste Phase der Wehen. Die Wehen sind sehr stark und treten in kurzen Abständen auf. Der Gebärmutterhals öffnet sich vollständig.

Austreibungsphase

Die Austreibungsphase beginnt, wenn der Gebärmutterhals vollständig geöffnet ist und endet mit der Geburt des Babys.

In dieser Phase werden die Wehen stärker und helfen dem Baby, durch den Geburtskanal zu gelangen.

Nachgeburtsphase

Die Nachgeburtsphase beginnt nach der Geburt des Babys und endet mit der Ablösung und Ausstoßung der Plazenta.

Diese Phase dauert normalerweise etwa 30 Minuten.

Arten von Wehen

Es gibt verschiedene Arten von Wehen, die während der Schwangerschaft und der Geburt auftreten können:

Natürliche Wehen

Natürliche Wehen sind die Wehen, die von selbst beginnen und ohne medizinische Hilfe verlaufen.

Eingeleitete Wehen

Eingeleitete Wehen werden durch medizinische Maßnahmen ausgelöst, z. B. Durch die Gabe von Medikamenten oder die Anwendung von Methoden wie dem Blasensprung.

Wehen nach Kaiserschnitt

Wehen nach Kaiserschnitt können auftreten, wenn eine Frau nach einem Kaiserschnitt ein weiteres Kind gebären möchte. Diese Wehen sind oft schwächer und weniger schmerzhaft als natürliche Wehen.

Wehen und Schmerzen

Wehen können sehr schmerzhaft sein. Der Schmerz wird durch die starken Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur verursacht.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Schmerzen während der Wehen zu lindern, z. B.:

  • Atemtechniken
  • Massage
  • Wärmetherapie
  • Entspannungstechniken
  • Medikamente
  • Epiduralanästhesie

Die beste Methode zur Schmerzlinderung hängt von den individuellen Bedürfnissen der Frau ab.

Häufig gestellte Fragen

Wann beginnen die Wehen?

Die Wehen können jederzeit zwischen der 3und der 4Schwangerschaftswoche beginnen.

Wie lange dauern die Wehen?

Die Dauer der Wehen ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Sie können einige Stunden oder sogar Tage dauern.

Wie weiß ich, ob es sich um echte Wehen handelt?

Echte Wehen sind regelmäßige Kontraktionen, die stärker, länger und häufiger werden. Sie sind auch nicht durch Bewegung oder Ruhe zu beeinflussen.

Was kann ich tun, um die Wehen zu lindern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Schmerzen während der Wehen zu lindern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme über die besten Optionen für Sie.

Wann sollte ich ins Krankenhaus fahren?

Sie sollten ins Krankenhaus fahren, wenn Sie regelmäßige Wehen haben, die stärker und häufiger werden, wenn Ihr Fruchtwasser abgegangen ist oder wenn Sie andere ungewöhnliche Symptome bemerken.

Zusammenfassung

Wehen sind ein wichtiger Teil des Geburtsprozesses. Sie helfen dem Baby, aus der Gebärmutter in die Welt zu gelangen.

kontraktion geburt - Wie fühlen sich Gebärmutterkontraktionen an

Es gibt verschiedene Arten von Wehen, die in drei Phasen ablaufen. Die Wehen können schmerzhaft sein, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Schmerzen zu lindern.

Wenn Sie Fragen zu Wehen haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme.

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