Viele Hundebesitzer fragen sich, ob Hunde schon bei der Geburt Zähne haben. Die Antwort ist nein, Hunde kommen ohne Zähne auf die Welt. Die ersten Zähne, die sogenannten Milchzähne, erscheinen erst etwa 3 Wochen nach der Geburt.
Die Entwicklung der Zähne beim Hund
Die Entwicklung des Gebisses beim Hund lässt sich in zwei Phasen unterteilen:
Das Milchgebiss
Das Milchgebiss besteht aus 28 Zähnen, die in der Regel zwischen der und Lebenswoche durchbrechen. Nach etwa 8 Wochen ist das Milchgebiss vollständig vorhanden. Die Milchzähne sind kleiner als die bleibenden Zähne, da im Maul des Welpen noch nicht genügend Platz für größere Zähne vorhanden ist.
Das bleibende Gebiss
Ab dem Monat beginnt der Zahnwechsel beim Hund. Die bleibenden Zähne stoßen die Milchzähne nach und nach heraus. Der Zahnwechsel ist im Alter von 7 Monaten abgeschlossen. Das bleibende Gebiss besteht aus 42 Zähnen.
Die folgenden Tabelle zeigt die Zahnformel des bleibenden Gebisses beim Hund:
| Kiefer | Zahnart | Anzahl | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Oberkiefer | Schneidezähne (I) | 6 | 12 |
| Oberkiefer | Fangzähne (C) | 2 | 4 |
| Oberkiefer | Prämolaren (P) | 8 | 16 |
| Oberkiefer | Molaren (M) | 4 | 8 |
| Unterkiefer | Schneidezähne (I) | 6 | 12 |
| Unterkiefer | Fangzähne (C) | 2 | 4 |
| Unterkiefer | Prämolaren (P) | 8 | 16 |
| Unterkiefer | Molaren (M) | 6 | 12 |
Der Zahnwechsel ist ein wichtiger Prozess im Leben eines Hundes. In dieser Zeit kann es zu verschiedenen Problemen kommen, wie zum Beispiel:
- Schmerzen : Der Verlust der Milchzähne kann bei einigen Hunden schmerzhaft sein.
- Flüssiger Stuhlgang : Durch den Zahnwechsel kann es zu einer Veränderung der Darmflora kommen, was zu flüssigem Stuhlgang führen kann.
- Fieber : In seltenen Fällen kann der Zahnwechsel mit Fieber einhergehen.
- Verminderter Appetit : Der Zahnwechsel kann den Appetit des Hundes beeinflussen.
- Fressunlust : In schweren Fällen kann der Zahnwechsel zu Fressunlust führen.
- Lustlosigkeit : Der Zahnwechsel kann die allgemeine Aktivität des Hundes beeinflussen.
- Vermehrtes Speicheln : Durch den Zahnwechsel kann es zu vermehrtem Speicheln kommen.
Wenn Sie bei Ihrem Welpen diese Symptome bemerken, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.
Zahnwechsel beim Hund: Was ist zu beachten?
Der Zahnwechsel ist ein natürlicher Prozess, der in der Regel ohne Probleme verläuft. Allerdings gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten, um den Zahnwechsel Ihres Welpen zu erleichtern:
- Regelmäßige Zahnpflege : Bereits ab dem Welpenalter sollten Sie Ihrem Hund die Zähne putzen. Dies hilft, Plaque und Zahnstein zu entfernen und die Zähne gesund zu halten.
- Geeignete Kauspielzeuge : Kauen ist für Hunde wichtig, um die Zähne zu reinigen und das Zahnfleisch zu stärken. Achten Sie darauf, dass Ihr Welpe geeignete Kauspielzeuge bekommt, die nicht zu hart sind.
- Kontrolle des Gebisses : Kontrollieren Sie regelmäßig das Gebiss Ihres Welpen, um festzustellen, ob der Zahnwechsel normal verläuft. Achten Sie dabei auf fehlende oder überzählige Zähne.
- Tierarztbesuch : Wenn Sie Bedenken bezüglich des Zahnwechsels Ihres Welpen haben, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.
Häufige Fragen zum Zahnwechsel beim Hund
Wann sind alle Zähne beim Hund da?
Das bleibende Gebiss eines Hundes ist in der Regel im Alter von 7 Monaten vollständig vorhanden.

Was tun, wenn der Zahnwechsel nicht richtig klappt?
Wenn Sie feststellen, dass der Zahnwechsel Ihres Welpen nicht richtig klappt, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.
Welche Gebisstypen gibt es bei Hunden?
Das gewünschte Gebiss beim Hund ist das Scherengebiss. Bei diesem Gebisstyp befinden sich die Zähne des Oberkiefers, bei geschlossenem Maul, etwas vor den Zähnen des Unterkiefers. Andere Gebissformen führen mitunter zu Einschränkungen beim Fressen.
Wie kann ich meinen Hund beim Zahnwechsel unterstützen?
Sie können Ihren Hund beim Zahnwechsel unterstützen, indem Sie ihm geeignete Kauspielzeuge anbieten, regelmäßig seine Zähne putzen und das Gebiss kontrollieren.
Ist es gefährlich, wenn ein Milchzahn nicht ausfällt?
Wenn ein Milchzahn nicht ausfällt, kann dies zu Zahnfehlstellungen führen. In diesem Fall sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.
Wie pflege ich die Zähne meines Hundes?
Die beste Möglichkeit, die Zähne Ihres Hundes zu pflegen, ist das Zähneputzen. Achten Sie darauf, dass Sie eine spezielle Hundezahnpasta verwenden, die kein Fluorid und kein Xylitol enthält.
Fazit
Der Zahnwechsel ist ein wichtiger Prozess im Leben eines Hundes. Wenn Sie die oben genannten Tipps beachten, können Sie den Zahnwechsel Ihres Welpen erleichtern und ihm helfen, ein gesundes Gebiss zu entwickeln.
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