Wenn sich Babys zum ersten Mal auf die Seite oder auf den Bauch drehen, ist das für viele Eltern ein positives Erlebnis. Das erste Drehen gilt als ein Meilenstein in der Entwicklung eines Kindes, da es ein Anzeichen für das Robben oder Krabbeln ist. Manche Babys fangen schon ab dem dritten Monat an, sich selbstständig auf die Seite zu drehen. Wenn Babys anfangen sich auf die Seite zu drehen, dauert es meist nicht mehr lange, bis sie sich von selbst auf den Bauch drehen können. Ungefähr ab dem siebten Monat fangen Babys an, sich ohne Hilfe auf den Bauch zu drehen.
Nicht alle Babys durchlaufen jedoch diesen Entwicklungsschritt. Es kann passieren, dass Babys diesen Schritt überspringen und direkt zum Krabbeln oder Robben übergehen. Neben all den Freuden über die neu erlernte Fähigkeit birgt für viele Eltern das selbstständige Drehen auf den Bauch auch Gefahren: Das Baby dreht sich im Schlaf auf den Bauch und hat Schwierigkeiten, sich wieder in die sichere Rückenlage zu drehen. Was kann ich in so einer Situation tun und wie kann dies verhindert werden? Wie gefährlich ist die Bauchlage wirklich?
- Warum die Bauchlage in der Nacht unvorteilhaft sein kann
- Mein Baby dreht sich im Schlaf auf den Bauch: Muss ich mir Sorgen machen?
- Wie kann ich die Bauchlage sicherer gestalten?
- Wann darf ein Baby auf dem Bauch Schlafen
- Legen Sie Ihr Kind zum Schlafen immer auf den Rücken!
- Vermeiden Sie es aber auch, Ihr Kind zum Schlafen fest einzuwickeln – es soll sich im Schlaf bewegen können.
- Lassen Sie Ihr Kind in einem Schlafsack schlafen!
- Neben Überbetten sollten Sie auch anderes Bettzeug vermeiden, das die Atemöffnungen bedecken könnte: Große Kopfkissen, nicht fixierte Bettumrandungen („Nestchen“), tief eindrückbare, weiche Matratzen oder flauschige Matratzenauflagen.
- Lassen Sie Ihr Kind im Elternschlafzimmer schlafen, aber immer im eigenen Bett!
- Halten Sie Zigarettenrauch von Ihrem Kind fern!
- Stillen Sie möglichst mindestens 4 bis 6 Monate!
- Lassen Sie alle Regelimpfungen durchführen!
- Ist es okay, wenn sich mein Baby im Schlaf umdreht
- Was tun wenn das Baby nur auf dem Bauch schläft
-
- Was ist der Unterschied zwischen der Bauchlage und der Rückenlage?
- Wann sollte ich mir Sorgen machen, wenn sich mein Baby auf den Bauch dreht?
- Was kann ich tun, wenn mein Baby nur auf dem Bauch schlafen will?
- Wie lange sollte ich mein Baby pucken?
- Was sind die Risiken des Plötzlichen Kindstodes (SIDS)?
- Wie kann ich das Risiko für SIDS verringern?
Warum die Bauchlage in der Nacht unvorteilhaft sein kann
Mehrere Studien haben mittlerweile bewiesen, dass die Rückenlage in der Nacht bei Babys die sicherste Schlafposition ist. Dreht sich das Baby in der Nacht auf den Bauch und hat nicht genügend Energiereserven, um sich wieder auf den Rücken zu drehen, kann es passieren, dass die Luftzufuhr gestört wird. Wenn das Baby mit dem Gesicht auf der Liege schläft, ist es möglich, dass sich Kohlenstoffdioxid in der Matratze ansammelt und das Kind schwer Luft bekommt. Auch die fixierte Seitenlage ist ungünstig, da es zur Atemeinschränkung des unteren Lungenflügels kommen kann.
Ein weiteres Risiko ist das plötzliche Erbrechen in der Nacht. Auch wenn oft angenommen wird, dass die Bauchlage beim Erbrechen sicherer ist, stimmt es nicht, dass diese Position sicherer ist. Wenn das Baby mit dem Gesicht nach unten liegt, kann es nur erschwert atmen. Dies kann gefährlich werden.
Viele Eltern sind sogar so besorgt, dass sich Ihr Baby in der Nacht auf den Bauch drehen könnte, dass Sie nur sehr unruhig schlafen und oftmals nachts aufstehen, um nach Ihrem Kind zu sehen. Manche Eltern stellen sich deswegen sogar den Wecker. So weit muss es aber nicht kommen.
Mein Baby dreht sich im Schlaf auf den Bauch: Muss ich mir Sorgen machen?
Die Bauchlage kann bei Babys nicht immer verhindert werden. Sobald die Muskulatur stark genug ist, um das Drehen zu ermöglichen, werden sich viele Babys in der Nacht auf die Seite oder den Bauch drehen. Babys bewegen sich häufig im Schlaf, sie fangen an zu treten oder mit den Armen zu rudern. Denn auch in der Nacht trainiert das Kind die motorischen Fähigkeiten, was sogar wichtig für deren körperliche Entwicklung ist. In der Nacht träumen Kinder und verarbeiten die Ereignisse des Tages, weswegen sie häufig strampeln oder sich hin und her bewegen.
Wenn Ihr Kind bereits stark genug ist, sich zu drehen, sollte es auch stark genug sein, sein Köpfchen selbstständig zu halten und auf die Seite zu drehen. Sie müssen also nicht jedes Mal sofort die Schlafposition Ihres Babys korrigieren. Darüber hinaus gibt es noch weitere Methoden, wie das Schlafen auf dem Bauch bei Babys sicherer gemacht werden kann.
Wie kann ich die Bauchlage sicherer gestalten?
Ein Baby dreht sich im Schlaf auf den Bauch und das kann wie schon erwähnt nicht immer verhindert werden. Viele Babys empfinden die Rückenlage sogar als unangenehm und schlafen viel lieber auf dem Bauch. Damit Sie als Elternteil ebenfalls beruhigt schlafen können, gibt es ein paar Dinge, die Sie Ihrem Baby beibringen können, um die Bauchlage sicherer zu machen.
Im zweiten oder dritten Monat können Sie damit anfangen spielerisch die Bauchlage zu trainieren, um die Nacken- und Rückenmuskulatur Ihres Kindes zu stärken. Legen Sie Ihr Kind tagsüber häufiger auf einer Babydecke auf den Bauch und das Kind wird von alleine lernen, sein Köpfchen hoch zu halten und sich abzustützen. Sie können sogar ein Kuscheltier oder Schmusetuch in die Nähe Ihres Babys legen, um das Kind zu weiteren Bewegungen zu motivieren. Seien Sie bei diesen Übungen jedoch auf jeden Fall in unmittelbarer Nähe Ihres Kindes, damit Sie eingreifen können, wenn das Baby sich noch nicht von selbst abstützt.
Das Baby mit der Rückenlage vertraut machen
Legen Sie Ihr Kind nachts konsequent auf den Rücken. Somit wird das Baby mit der Rückenlage vertraut gemacht und gewöhnt sich sehr schnell an diese. Falls Ihr Kind in der Rückenlage einfach nicht einschlafen will, können Sie es auf dem Arm wiegen und dort zum Einschlafen bringen. Sobald das Baby eingeschlafen ist, sollte es jedoch in der Rückenlage abgelegt werden. Versuchen Sie das Einschlafen auf dem Arm nicht zur Gewohnheit zu machen, es wird nur für eine kurze Zeit und Notlösung angesehen.
Ein weiterer Tipp ist das Anbringen eines Mobiles über dem Kinderbett. So wird die Aufmerksamkeit des Babys nach oben gerichtet und Ihrem Kind fällt es leichter, in der Rückenposition zu verbleiben.
Pucken
Das Pucken ist eine Wickeltechnik, in der ein Baby fest mit einem Tuch eingewickelt wird. Somit wird verhindert, dass sich das Baby in der Nacht auf den Bauch drehen kann. Die richtige Puck-Technik ist jedoch sehr wichtig, da sonst mehr Schaden als Gutes angerichtet werden kann. Wenn Sie diese Technik anwenden wollen, fragen Sie auf jeden Fall Ihre Hebamme nach der richtigen Wickeltechnik und wie lange Ihr Kind gepuckt werden kann.

Das richtige Schlafumfeld
Damit Ihr Baby in der Nacht durchschlafen kann und sich nicht auf den Bauch dreht, ist die optimale Schlafumgebung sehr wichtig. Denn selbst die Schlafbekleidung kann dabei helfen, das Drehen Ihres Babys zu verhindern.
Ein Baby dreht sich im Schlaf auf den Bauch, aber das kann durch den Einsatz von Schlafsäcken minimiert werden. Schlafsäcke halten Ihr Kind angenehm warm und darüber hinaus schränken Sie die Bewegungen des Kindes ein. Ihr Kind hat in einem Schlafsack noch genügend Platz zum Strampeln, es kann sich allerdings nur unter großen Mühen in die Bauchlage drehen. Die richtige Größe ist bei einem Schlafsack also sehr wichtig: Ist der Schlafsack zu groß, entweicht zu viel Wärme und das Kind kann sich zu viel bewegen. Ist er zu klein, kann er ungemütlich sein.
Falls Ihr Baby oft im Schlaf weint, sollten Sie die Zimmertemperatur und die Schlafbekleidung überprüfen. Babys weinen im Schlaf manchmal, weil ihnen zu heiß oder kalt ist.
Die richtige Matratze ist ein weiterer wichtiger Punkt, um die Bauchlage sicherer zu machen. Gebrauchte Matratzen sollten für Babys nicht verwendet werden, ebenso wenig zu weiche Matratzen. Das Baby kann sonst zu sehr mit dem Gesicht in die Matratze sinken und schwer Luft bekommen. Harte Matratzen können dies verhindern. Achten Sie zusätzlich darauf, dass das Material der Matratze atmungsaktiv und frei von Schadstoffen ist. Darüber hinaus sollte das Babybett so barrierefrei wie möglich gestaltet werden. Hier gilt also: weniger ist mehr.
Baby dreht sich im Schlaf auf den Bauch: Alle Methoden, um die Bauchlage sicherer zu gestalten im Überblick:
- Bauchlage tagsüber trainieren
- Das Baby mit der Rückenlage vertraut machen
- Pucken
- Schlafsack verwenden
- Richtige Zimmertemperatur
- Richtige Matratze
- Barrierefreies Babybett
Wann darf ein Baby auf dem Bauch Schlafen
In weltweit durchgeführten Studien wurden Risikofaktoren für den Plötzlichen Kindstod ermittelt – mit einem beruhigenden Ergebnis, denn die Beachtung der folgenden Maßnahmen trägt wesentlich zur Vermeidung des Plötzlichen Kindstodes bei.
Legen Sie Ihr Kind zum Schlafen immer auf den Rücken!
Die Rückenlage ist die sicherste Lage im Schlaf: Mund und Nase sind nicht verdeckt, der Brustkorb kann sich frei entfalten. So kann Ihr Kind bei Bedarf auch kräftig husten und Speichel kann über die unten liegende Speiseröhre leicht wieder ablaufen. Die Seitenlage ist dagegen ungünstig, weil Ihr Kind so leicht in die gefährliche Bauchlage rollen kann. Mit 4 – 7 Monaten wird sich Ihr Kind selbst vom Rücken auf den Bauch drehen.
Weil die Bauchlage für das Erlernen motorischer Fertigkeiten wichtig ist, empfehlen wir bereits ab dem Monat die Bauchlage im Wachzustand, unter Ihrer Aufsicht, zu üben.
Vermeiden Sie es aber auch, Ihr Kind zum Schlafen fest einzuwickeln – es soll sich im Schlaf bewegen können.
Lassen Sie Ihr Kind in einem Schlafsack schlafen!
Verwenden Sie einen Schlafsack mit eng anliegendem Oberteil und geräumigem Sack für die Beine. Er erschwert Ihrem Kind das Drehen in die Bauchlage und verhindert sowohl die Überdeckung und Überwärmung durch Gebrauch von Überbetten als auch ein Auskühlen durch Freistrampeln.
Neben Überbetten sollten Sie auch anderes Bettzeug vermeiden, das die Atemöffnungen bedecken könnte: Große Kopfkissen, nicht fixierte Bettumrandungen („Nestchen“), tief eindrückbare, weiche Matratzen oder flauschige Matratzenauflagen.
Lassen Sie Ihr Kind im Elternschlafzimmer schlafen, aber immer im eigenen Bett!
Im Bett der Eltern sollte das Baby nicht schlafen. Das Schlafzimmer sollte möglichst nicht geheizt werden. Raumtemperaturen unter 20 Grad sind in der kalten Jahreszeit optimal.
Halten Sie Zigarettenrauch von Ihrem Kind fern!
Besonders schädlich ist das aktive und passive Rauchen der zukünftigen Mutter während der Schwangerschaft, da die schädlichen Rauchstoffe (Teer, Nikotin) über den Blutkreislauf der Mutter direkt in den kindlichen Körper gelangen. Nach der Geburt senken Sie als Eltern das Risiko für den Plötzlichen Kindstod erheblich, indem Sie Ihr Kind möglichst in einer rauchfreien Umgebung aufwachsen lassen. Vor allem sollten Sie in dem Zimmer, in dem Sie Ihr Kind schlafen lassen, jegliches Rauchen vermeiden. Am besten für Ihr Kind ist ein vollständiger Zigarettenverzicht, aber schon jede Zigarette weniger senkt das SIDS-Risiko erheblich.
Weitere Risikofaktoren während und nach der Schwangerschaft neben dem Rauchen sind Alkohol- und Drogenkonsum.
Stillen Sie möglichst mindestens 4 bis 6 Monate!
Gestillte Kinder sind nur selten vom Plötzlichen Kindstod betroffen. Ob dieser Schutz durch die Muttermilch selbst entsteht oder durch die intensive Zuwendung und große Nähe von Mutter und Kind, ist unbekannt. Nach dem Abstillen empfehlen wir Ihnen, Ihrem Kind einen Schnuller anzubieten, da auch Schnullerkinder besser geschützt sind.
Lassen Sie alle Regelimpfungen durchführen!
In zahlreichen Studien wurde belegt, dass geimpfte Säuglinge gegenüber nicht oder unzureichend geimpften Säuglingen ein deutlich niedrigeres SIDS-Risiko aufweisen.
Ist es okay, wenn sich mein Baby im Schlaf umdreht
Sie sollten Ihr Kind weiterhin auf den Rücken legen, wenn Sie es zum Schlafen ablegen, aber gemäß den Richtlinien des National Institutes of Health müssen Sie es nicht wieder auf den Rücken drehen, wenn es sich umdreht. Zu diesem Zeitpunkt ist es in Ordnung, Ihr Baby seine Schlafposition wählen zu lassen.
Sie sollten auch:
- Achten Sie darauf, dass Sie eine feste Matratze mit einem Spannbettlaken verwenden.
- Halten Sie sein Kinderbett frei von weichen Gegenständen wie Kissen, Stofftieren, Kinderbettstoßstangen oder loser Bettwäsche.
- Überhitzung kann eine Rolle bei SIDS spielen, halten Sie also seinen Raum auf einer angenehmen Temperatur und ziehen Sie ihn nicht zu warm für das Bett an. Er könnte zu warm sein, wenn sich seine Brust heiß anfühlt oder wenn er schwitzt.
- Bedecken Sie ihn nicht mit loser Bettwäsche wie einer Decke, einem Steppbett oder einem Laken, da er sich verheddern könnte.
- Halten Sie Ihr Baby in Ihrer Nähe in Ihrem Zimmer, aber schlafen Sie nicht mit ihm in Ihrem Bett. Das Risiko, versehentlich auf das Baby zu rollen oder dass es aus dem Bett fällt, ist zu groß.
Befolgen Sie diese einfachen Vorsichtsmaßnahmen und Sie geben Ihrem Baby die sicherste Schlafumgebung. Und herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Sohn, der sich selbstständig umgedreht hat.
Was tun wenn das Baby nur auf dem Bauch schläft
Wenn Ihr Baby in der Bauchlage schläft, ist es wichtig, dass Sie die oben genannten Sicherheitsvorkehrungen befolgen. Es ist auch wichtig, dass Sie Ihrem Baby die Möglichkeit geben, sich auf den Rücken zu drehen, wenn es dies möchte. Wenn Sie Ihrem Baby die Möglichkeit geben, sich auf den Rücken zu drehen, können Sie ihm helfen, sich an die Rückenlage zu gewöhnen. Dies kann dazu beitragen, dass es sich in der Nacht sicherer fühlt und weniger häufig auf den Bauch dreht.
Wenn Sie sich Sorgen um die Sicherheit Ihres Babys machen, sollten Sie sich an Ihren Kinderarzt wenden. Er kann Ihnen helfen, die richtige Schlafposition für Ihr Baby zu finden und Ihnen Tipps geben, wie Sie die Sicherheit Ihres Babys im Schlaf gewährleisten können.
Was ist der Unterschied zwischen der Bauchlage und der Rückenlage?
Die Rückenlage ist die sicherste Schlafposition für Babys, da sie die Atemwege frei hält und das Risiko für den Plötzlichen Kindstod (SIDS) verringert. Die Bauchlage kann jedoch für Babys gefährlich sein, da sie die Atemwege blockieren und das Risiko für SIDS erhöhen kann.
Wann sollte ich mir Sorgen machen, wenn sich mein Baby auf den Bauch dreht?
Wenn Ihr Baby sich auf den Bauch dreht und Schwierigkeiten hat, sich wieder auf den Rücken zu drehen, sollten Sie sich an Ihren Kinderarzt wenden. Wenn Ihr Baby jedoch in der Lage ist, sich selbstständig auf den Rücken zu drehen, sollten Sie sich keine Sorgen machen. Es ist ein Zeichen dafür, dass es sich entwickelt und seine motorischen Fähigkeiten verbessert.
Was kann ich tun, wenn mein Baby nur auf dem Bauch schlafen will?
Wenn Ihr Baby nur auf dem Bauch schlafen will, können Sie versuchen, es auf den Rücken zu drehen, sobald es eingeschlafen ist. Sie können auch versuchen, es in einem Schlafsack zu schlafen, der es daran hindert, sich auf den Bauch zu drehen. Wenn Sie sich Sorgen machen, sollten Sie sich an Ihren Kinderarzt wenden.
Wie lange sollte ich mein Baby pucken?
Sie sollten Ihr Baby nicht länger als ein paar Stunden pucken. Wenn Sie Ihr Baby länger pucken, kann dies zu einer Überhitzung führen oder die Entwicklung seiner motorischen Fähigkeiten beeinträchtigen.
Was sind die Risiken des Plötzlichen Kindstodes (SIDS)?
Die Risiken des Plötzlichen Kindstodes (SIDS) sind nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass Faktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, Überhitzung und die Schlafposition des Babys eine Rolle spielen können. Die Rückenlage ist die sicherste Schlafposition für Babys, da sie die Atemwege frei hält und das Risiko für SIDS verringert.
Wie kann ich das Risiko für SIDS verringern?
Sie können das Risiko für SIDS verringern, indem Sie die folgenden Maßnahmen befolgen:
- Legen Sie Ihr Baby zum Schlafen immer auf den Rücken.
- Verwenden Sie eine feste Matratze mit einem Spannbettlaken.
- Halten Sie das Kinderbett frei von weichen Gegenständen wie Kissen, Stofftieren, Kinderbettstoßstangen oder loser Bettwäsche.
- Bedecken Sie Ihr Baby nicht mit loser Bettwäsche wie einer Decke, einem Steppbett oder einem Laken.
- Halten Sie Ihr Baby in Ihrer Nähe in Ihrem Zimmer, aber schlafen Sie nicht mit ihm in Ihrem Bett.
- Stillen Sie Ihr Baby, wenn möglich.
- Lassen Sie Ihr Baby alle empfohlenen Impfungen erhalten.
- Vermeiden Sie Rauchen, Alkoholkonsum und Drogenkonsum während der Schwangerschaft und nach der Geburt.
Wenn Sie sich Sorgen um die Sicherheit Ihres Babys machen, sollten Sie sich an Ihren Kinderarzt wenden. Er kann Ihnen helfen, die richtige Schlafposition für Ihr Baby zu finden und Ihnen Tipps geben, wie Sie die Sicherheit Ihres Babys im Schlaf gewährleisten können.
Wenn Sie andere Artikel kennenlernen möchten, die Baby dreht sich nachts auf den bauch: sicher schlafen? ähneln, können Sie die Kategorie Babyschlaf besuchen.
