Äußere wendung: geburt in schädellage - sanfte methode?

Die Geburt eines Kindes ist ein wunderschönes und aufregendes Ereignis, aber manchmal kann der Weg dorthin mit Komplikationen verbunden sein. Eine häufige Herausforderung ist die Lage des Babys im Mutterleib. Wenn sich das Baby nicht in der optimalen Kopfposition für die Geburt befindet, kann eine äussere Wendung eine hilfreiche Option sein.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine äussere Wendung?

Eine äussere Wendung ist ein Verfahren, bei dem ein Arzt versucht, das Baby im Mutterleib durch sanfte, manuelle Bewegungen von der Steisslage (Beckenlage) in die Schädellage zu drehen. Diese Methode wird in der Regel zwischen der 3und 3Schwangerschaftswoche durchgeführt, wenn das Baby noch genug Platz hat, um sich zu drehen, aber gleichzeitig schon groß genug ist, um die neue Position zu halten.

Wie wird eine äussere Wendung durchgeführt?

Vor der äusseren Wendung wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um die Lage des Babys, die Größe, die Menge des Fruchtwassers, die Position der Plazenta und den Verlauf der Nabelschnur zu beurteilen. Der Arzt kann dann mithilfe sanfter, kreisender Bewegungen und vorsichtigen Drucks versuchen, das Baby in die Schädellage zu drehen. Während des gesamten Verfahrens wird das Baby mittels Ultraschall überwacht, um sicherzustellen, dass es sich gut entwickelt und keine Komplikationen auftreten.

Vorteile der äusseren Wendung:

  • Erhöhte Wahrscheinlichkeit einer vaginalen Geburt: Eine erfolgreiche äussere Wendung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby in der Schädellage geboren werden kann, was eine vaginale Geburt ermöglicht.
  • Reduziertes Risiko von Kaiserschnitten: Durch die Wendung des Babys kann das Risiko eines Kaiserschnitts reduziert werden.
  • Sanftes Verfahren: Die äussere Wendung ist ein relativ sanftes Verfahren, das in der Regel keine starken Schmerzen verursacht.

Risiken der äusseren Wendung:

Wie bei jedem medizinischen Verfahren gibt es auch bei der äusseren Wendung potenzielle Risiken. Die häufigsten Risiken sind:

  • Wehen: Die äussere Wendung kann Wehen auslösen, die in manchen Fällen zu einer vorzeitigen Geburt führen können.
  • Blasensprung: In seltenen Fällen kann die äussere Wendung zu einem Blasensprung führen.
  • Nabelschnurkomplikationen: In seltenen Fällen kann die äussere Wendung zu einer Verlagerung der Nabelschnur führen, was zu einer Sauerstoffunterversorgung des Babys führen kann.
  • Kaiserschnitt: Wenn die äussere Wendung nicht erfolgreich ist oder Komplikationen auftreten, kann ein Kaiserschnitt notwendig werden.

Wann ist eine äussere Wendung möglich und wann nicht?

Eine äussere Wendung ist nicht für alle Schwangeren geeignet. Es gibt einige Situationen, in denen die äussere Wendung nicht durchgeführt werden sollte. Zu diesen Situationen gehören:

  • Mehrlingsschwangerschaften: Bei Mehrlingsschwangerschaften ist das Risiko von Komplikationen höher.
  • Adipöse Bauchdecke: Eine adipöse Bauchdecke kann die Durchführung der äusseren Wendung erschweren.
  • Ungünstig gelegene Plazenta: Wenn die Plazenta in der Nähe des Gebärmutterhalses liegt, kann die äussere Wendung gefährlich sein.
  • Blutungen: Bei Blutungen ist die äussere Wendung nicht empfehlenswert.
  • Nabelschnur um den Hals: Wenn die Nabelschnur um den Hals des Babys liegt, kann die äussere Wendung gefährlich sein.
  • Fehlbildungen der Gebärmutter: Bei Fehlbildungen der Gebärmutter ist die äussere Wendung in der Regel nicht möglich.
  • Vorzeitiger Blasensprung: Bei einem vorzeitigen Blasensprung ist die äussere Wendung nicht empfehlenswert.
  • Auffälliges CTG: Wenn das CTG des Babys auffällig ist, sollte die äussere Wendung nicht durchgeführt werden.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange kann sich ein Kind im Bauch noch drehen?

Die meisten Babys drehen sich bis zur 3Schwangerschaftswoche in die Schädellage. Allerdings gibt es auch Babys, die sich erst in der 3oder 3Woche drehen. Wenn sich das Baby bis zur 3Woche noch nicht gedreht hat, kann eine äussere Wendung in Betracht gezogen werden.

Ist eine äussere Wendung schmerzhaft?

Die äussere Wendung ist in der Regel nicht schmerzhaft, kann aber etwas unangenehm sein. Der Arzt wird versuchen, die Bewegungen so sanft wie möglich durchzuführen.

Wie hoch ist die Erfolgsrate einer äusseren Wendung?

Die Erfolgsrate einer äusseren Wendung liegt bei etwa 50 bis 60 Prozent bei Erstgebärenden und bei etwa 80 Prozent bei Frauen, die bereits ein Kind geboren haben.

Was passiert nach einer äusseren Wendung?

Nach einer äusseren Wendung wird die Lage des Babys mittels Ultraschall kontrolliert und ein CTG geschrieben, um sicherzustellen, dass es sich gut entwickelt und keine Komplikationen auftreten.

geburt nach äußerer wendung - Wie lange kann sich ein Kind im Bauch noch drehen

Fazit

Eine äussere Wendung kann eine hilfreiche Option für Schwangere sein, deren Baby sich nicht in der optimalen Kopfposition für die Geburt befindet. Es ist wichtig, die Risiken und Vorteile des Verfahrens mit dem Arzt zu besprechen, um die beste Entscheidung für sich und das Baby zu treffen.

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